18. November 2012

Ghetto-Bakery!

Menschen, die mich kennen wissen es: ich bin Anhänger einer gewissen Kultur des Fluchens. Ich denk mir immer: wozu gibt es denn diese ganzen schönen Schimpfwörter, wenn man sie nicht benutzen darf? Manche Sachverhalte lassen sich einfach nicht anders auf den Punkt bringen, als mit Hilfe einer kleinen verbalen Eskalation. Dafür ist der Ärger umso schneller wieder verflogen und es kann weiter gehen als wäre nichts geschehen. Tüdeldü!

Und weil es so ein schöner Kontrast zur ach so harmonischen Adventszeit ist (man hört vielleicht heraus, ich bin minimal kritisch), wollte ich ein paar Schlagworte mal nebenbei in eine Backsession einfließen lassen. Ich hab mich eh sehr zusammengerissen und auch viel positiv Konnotiertes hinzugefügt.

Nun: liebe Advent- und Weihnachtsliebhaber, bitte hetzt jetzt nicht das Christkind auf mich oder diese Rentiere mit denen der liebe Weihnachtsmann herumkutschiert. Es ist nicht meine Absicht irgendwelche Traditionen zu verhöhnen, sondern lediglich als Gag gedacht.

PS: Selbstverständlich sind alle Zutaten legal im Lebensmittelhandel  zu erwerben.

Peace out! Eure Vrehnie





15. November 2012

Pimp your Arbeitsplatz!

Erstmal - ihr werdet in nächster Zeit vermehrt mit Instagrams konfrontiert werden. Ich bin nämlich in der 5. Generation direkt in diese iPhone-Sache eingestiegen - early adopter der ich bin - und habe jetzt meine helle Freude daran damit herumzuknipsen. Und von diesen Filtern hab ich vermutlich auch noch eine Weile nicht die Schnauze voll. Aber ich nehme mal an, das ist ne Phase, also habt ein wenig Geduld mit mir. Irgendwann mach ich bestimmt auch wieder richtige Fotos!

Ansonsten möchte ich euch heute einmal zeigen, womit sich meine KollegInnen und ich den Arbeitsplatz verschönern. Kleinigkeiten, die zwischen Tastatur und Telefon die Sinne ein wenig erfreuen. Unser PEZ-Spiderman spendet uns etwa in heiklen Momente immer gute Laune - unser persönliches Kryptonit quasi. Und auch die Grummel-Sprechblase an meinem Bildschirm ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die Baby-Giraffe, die über dem Platz einer Kollegin hängt und angeblich so schaut wie ich, habe ich jetzt freundlicherweise mir selbst gegenüber nicht geknipst. Vielleicht ein adermal - wenn ich einen selbstironischen Tag habe oder so.

Da wir erst sehr frisch in unserem neuen Büro sind, wird sich mit der Zeit bestimmt noch mehr hübscher Kram einfinden. Wir stehen dekotechnisch also gerade in den Startlöchern - macht euch also auf einen weiteren Teil von "Pimp my Arbeitsplatz" gefasst hehe.

Was steht bei euch Tolles am Schreibtisch?

Dekoration am Arbeitsplatz

Dekoration am Arbeitsplatz

13. November 2012

BLOGSTer Love!

Hamburch meine Perle! Zunächst mal: schön, dass du mich bei genau jenem Wetter empfangen hast, bei dem ich dich zuletzt verlassen hatte. Die Veränderung wäre zwar eventuell zu verkraften gewesen - aber immer ruhig mit den jungen Pferden, ne? Und jaaaaa, ich hör eh schon auf mit dem leidigen Wetterthema - am Sonntag konnte ich ja sogar ein paar Sonnenstrahlen erspähen.

Aber: was ging eigentlich ab am Wochenende in Hamburg? Das kann ich euch sagen! Die BLOGST Konferenz! Das heißt: ca. hundertzwanzig schreibwütige BloggerEttes, allesamt ganz gespannt auf ein tolles und umfangreiches Programm mit großartigen Referenten. Da waren zum Beispiel die zauberhaften Schwestern Thea und Toni Neubauer vom sisterMAG, die gleich zu Beginn alle Zweifel aus der Welt räumten, dass es sich bei Lifestyle-Blogs um digitale Belanglosigkeiten handeln könnte. Oder Anna Neumann von DaWanda, die uns einen schönen Überblick über die Welt der DIY-Blogger gegeben hat. 

Ein Highlight  war auf jeden Fall auch der gleichermaßen unterhaltsame wie verstörende Vortrag von Christian Solmecke zum Thema Recht für Blogger. Mann oh Mann, das hat mich vielleicht mitgenommen, was ich da alles hören musste. Ich hatte kurz den Impuls alles an den Nagel zu hängen. Eine kriminelle Karriere hab ich einfach nicht eingeplant derzeit. Nicht weniger rauchten die Köpfe als es am zweiten Tag mit Stefan Bechstein und Jos Meijerhof um Suchmaschinenoptimierung bzw. Google Analytics ging. Danke auch an dieser Stelle für eine ordentliche Portion Chaos im Kopf, die ich derzeit noch zu verarbeiten versuche ;) - sobald ich mich sortiert habe, werde ich natürlich versuchen soviel als möglich umzusetzen!

Liebe Clara von tastesherriff und Ricarda von 23qm Stil - ihr habt diese Veranstaltung ganz wundervoll organisiert! Das echte Leben ist einfach noch eine Ecke schöner als die virtuelle Welt. Und so viele motivierte und kreative Köpfe auf einem Fleck versammelt zu haben und kennenlernen zu dürfen, das ist einfach einzigartig! Ich freu mich auf BLOGST 2013!

Hamburg im Nebel Foto: Rudolf Strobl



BLOGST Konferenz Hamburg

3. November 2012

Chocolate break!

Wie war das nochmal? Guten Freunden gibt man ein Küsschen? Oder man hilft beim Ausmalen, da haben die hoffentlich mehr davon. Bisher konnte ich zum Haus-Umbau meiner Freunde rein gar nichts beitragen - da hat auch die bautechnische Ausbildung vor über einem Jahrzehnt nicht geholfen. 

Erst in der jetzigen Bauphase kam meine geballte Muskelkraft gekonnt zum Einsatz und ich habe das Letzte aus Farbrolle und Pinsel rausgeholt. Ok, wollen wir am Boden der Tatsachen bleiben - es war ein netter Nachmittag und ein bisschen was weitergegangen ist auch. Außerdem gab es von dem netten Herrn im Alkbottle T-Shirt eine überaus leckere Stärkung, die alle abgearbeiteten Kalorien sogleich wieder ausglich. Den Verlust hätte man zu dieser Jahreszeit ja auch schwer verkraften können.







28. Oktober 2012

Stimmungsbilder!

Manchmal will man wohin, hat aber noch keinen blassen Schimmer was das Ziel ist und welchen Weg man dahin nehmen soll. Im Sinne meiner blogtechnischen Selbstfindung - man darf sich erinnern - habe ich nun an einem Moodboard gewerkt und einfach alles draufgeklatscht was mir gefällt. Dabei offenbaren sich manchmal so schön Richtungen, die man alleine im Kopf nie bemerkt hätte. 

Bei mir zeichnet sich ja schon länger ab, dass meine allerliebsten Farben Pink, Lila und Grau sind und das hat sich ohne es zu planen auch in meiner kleinen Collage wieder gespiegelt. Keine Ahnung was es damit auf sich hat, aber die Farben begegnen mir einfach überall und sind auch fest in meinem Blog verankert.

Was mich neben der Farbpalette an den ausgewählten Fotos so anspricht ist die klare Bildsprache, die ihre Ausdrucksstärke durch eine extreme Schlichtheit gewinnt. Ich nehme mir vor, das selbst mehr umzusetzen - und wenn ich noch 20 Jahre brauche, um das hinzukriegen. Wünscht mir Glück!

Moodboard



Moodboard

Moodboard


24. Oktober 2012

Doppelt gemoppelt!

Aufgepasst werte Leser! Dieser Kuchen ist nichts für Anfänger. Und zwar nicht in Bezug aufs Backen, sondern aufs Essen. Die Kombination von Brownie und Cheescake verlangt nämlich nach einer großen Leidenschaft für amerikanische Backwaren und einem stark ausgeprägten Zuckermäulchen. Ist beides vorhanden kann das Fest jedoch beginnen! Und eventuell danach ein Nickerchen einplanen ...

Brownie Cheescake

Zutaten
Für den Boden: 120g Butter, 150g Mehl, 120g Zartbitterschokolade, 220g Feinstzucker, 2 Eier (verquirlt), 60ml Milch.

Für den Käsekuchen: 500g Frischkäse oder 40%iger Quark, 150g hellbrauner Feinstzucker, 3 Eier (verquirlt), 1 Pkg. Vanillezucker, 125g Naturjoghurt

Zubereitung: Ofen auf 180° C vorheizen und Springform (23cm) einfetten. Butter und Schokolade auf geringer Hitze schmelzen. Zucker einrühren. Eier und Milch unterrühren und Mehl unterheben. In die Form füllen und 25 Minuten backen.

Hitze auf 160 °C reduzieren. Frischkäse mit Zucker, Eiern und Vanillezucker gut vermischen. Joghurt unterrrühren, dann auf Brownie-Boden verteilen. Weitere 45-55 Minuten backen, bis der Kuchen fest ist.

21. Oktober 2012

Up in the Air!

Seit Wochen hatte ich mich schon gefreut, nun war es endlich soweit: der Besuch im Waldseilpark am Kahlenberg. Rein in Helm und Gurt und rauf auf die Bäume! Dabei entpuppte sich der Spaß teilweise als ganz schön knifflig, was mich hin und wieder zu kleinen verbalen Entgleisungen veranlasste, ehe ich mich - höchst galant - über die Abgründe des Waldes hantelte. Gut auch im Zuge der Aktion an das Ausmaß der eigenen Kondition erinnert zu werden. Meine hat sich mit ihrer Präsenz wohlgemerkt etwas im Hintergrund gehalten. Aber macht alles nix, denn trotz dieser kleinen Nebeneffekte war der Ausflug einfach nur großartig! Ein Riesenspielplatz in luftigen Höhen - ich freue mich schon aufs nächste Mal! 

Waldseilpark Kahlenberg

17. Oktober 2012

Gut gepolstert!

Sooooo, vor einem Jahr habe ich es zum ersten Mal gesehen und jetzt eeeendlich gekauft. Dieses großartige Kissen von Skinny Laminx! Ich liebe es, ich gebe es nicht mehr her! 'Nough said!





14. Oktober 2012

Atmen nicht vergessen!

Ich trau es mich ja fast nicht zuzugeben, aber so richtig der Naturmensch bin ich nicht. Vielleicht weil ich aus der Provinz stamme und mein Lebens-Pensum an Bergtouren und Schiabfahrten schon vor meinem zehnten Lebensjahr abgearbeitet habe, oder einfach weil ich Städte lieber mag. Jenseits von Grillen, Picknicken und Bootfahren treibt es mich jedenfalls nicht sehr oft raus ins Grüne.

Trotzdem gibt es einige Orte an denen ich wirklich gut abschalten und Energie tanken kann. Zum Beispiel bei den Steinhofgründen über der Baumgartnerhöhe. Dort fühlt sich alles so neutral an und in meinem Kopf wird automatisch der Reset-Knopf gedrückt. Zumindest für einen kleinen Moment.





7. Oktober 2012

Einmal Selbstfindung bitte!

Ich weiß ja nicht wie sehr man es merkt, aber ich habe keinen Schimmer was ich hier auf diesem Blog eigentlich tue. Derzeit ist das noch ein arges Kuddelmuddel. Zumindest fühlt es sich so an. In welche Richtung das alles führen soll steht jedenfalls noch in den Sternen - an einen klaren Themenmix und Vorausplanen ist jedenfalls derzeit nicht zu denken. Kurzgesagt: ich bin noch auf einem blogtechnischen Selbstfindungstrip. Und damit der Prozess nicht 5 Jahre dauert hab ich mich für das Blogging Your Way Boot Camp von Holly Becker angemeldet. Start ist morgen - juhu! Dann geht es erst richtig los und ich freue mich über jeden, der auf meine Reise in ein bisschen mehr Gewissheit mitkommt.

BYW Bootcamp


1. Oktober 2012

Welcome to Sugar Heaven!

Gut, dass ich noch nie besonders cool war, denn so kann ich ohne einen Anflug von Peinlichkeit sagen was ich am Samstagabend gemacht hab. Ich hab schon wieder gebacken! Diesmal stand ein amerikanisches Zucker-Inferno auf dem Programm. Brownies und Mini-Donuts mit Zuckerglasur. Veranlasst durch das Mitbringsl einer Freundin aus dem USA-Urlaub - nämlich passende Förmchen für die Donuts. Hurray!

Die mussten natürlich eingeweiht werden und als kleinen Zusatz dachten wir, dass wir auch ein paar Brownies vertragen könnten. Wir haben also nicht lange gefackelt und gefühlte zehn Tonnen Zucker und Fett zusammengerührt um anschließend im Himmel zu landen.

Und nein, wir haben das nicht für einen Kindergeburtstag vorbereitet, sondern es so gemacht wie es uns großen Kindern am besten gefällt. Nämlich bunt!

Falls die Kombi jemandem zu krass sein sollte: ein Glas Milch hilft immer!


Brownie and Mini-Donuts

Brownie and Mini-Donuts
Milch



Rezept für die Brownies:
Zutaten: 80g Butter, 160g Feinstzucker, 110g dunkler Zucker, 125g Zartbitterschokolade, 1EL Rübensirup, 2 Eier, 1Pkg. Vanillezucker, 110g Mehl, 2 EL Kakaopulver, 1/2 TL Backpulver.

Zubereitung: Butter, Zucker, Schokolade und Sirup in einem Topf leicht erhitzen und unter ständigem Rühren warten bis die Zutaten zu einer Masse geschmolzen sind. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Vanillezucker verquirlen und in die abgekühlte Schokoladenmischung rühren. Mehl, Kakao und Backpulver sieben und vermischen (hab das Sieben aber ausgelassen). Das Ganze behutsam unter die Schokoladenmischung heben.

Kuchenteig in ca. 20*20cm große Form geben und in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen geben. Ca. 25 Minuten backen, bis die Oberfläche knusprig ist.

Rezept für die Donuts:
Zutaten: 1 1/4 Cups Mehl (gesiebt), 1/2 Cup Kristallzucker, 1 1/4 TL Backpulver, 1/8 TL Muskat, 3/4 TL Salz, 1/2 Cup Buttermilch, 1 Ei leicht geschlagen, 1 1/2 TL geschmolzener Butter.

Zubereitung: Mehl, Backpulver, Muskat und Salz zusammenmengen. Buttermilch, Ei und Butter zugeben und vermischen bis eine klebrige Masse entsteht.  Donat-Form ca. halb voll füllen und 4-6 Minuten backen (bei kleinen Donuts).

28. September 2012

Burning for Flammkuchen

Während es immer Sommer nur allzu verlockend ist sich einfach in den nächsten Gastgarten zu setzen und bei einer sanften Brise entspannt zu essen, bekomm ich im Herbst wieder Lust mehr selbst zu kochen. Dann ist es schön, am Abend auch mal zu Hause zu bleiben und Rezepte auszuprobieren, die sich über die Monate gesammelt haben.

Flammkuchen steht bei mir schon lange ganz oben auf der Liste und gestern war ich endlich mal motiviert die Sache anzugehen. Hätt ich bloß nicht so lange damit gewartet!

Die Idee kommt von "Zucker Zimt und Liebe", wo ich schon vor einiger Zeit das Rezept für den "Apfel-Zwiebel-Flammkuchen mit Ziegenkäse" ins Auge gefasst hatte. Das wollte ich unbedingt probieren und gleichzeitig eine Version mit Feigen machen, weil ich von denen derzeit gar nicht genug bekommen kann. Hab aber beide Varianten aus Zutatenmangel ein bisschen abgespeckt.




Das Rezept: 
Zutaten für den Teig: 250g Mehl, 1/2 Pkg. Hefe, 7 EL Öl, 1 TL Zucker, eine Brise Salz. 
Zubereitung: Alle Zutaten in eine Schüssel geben und solange lauwarmes Wasser zugeben, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. 

Zutaten für den Belag: 250g Frischkäse, 2 EL Milch, gehackter Rosmarin, Pfeffer, Salz, 4 rote Zwiebel, 2 Äpfel, 2 Feigen. 
Zubereitung: Frischkäse, Milch, Rosmarin, Pfeffer und Salz zusammen mischen. Mit dem Würzen nicht zimperlich sein! Zwiebel in Ringe und Äpfel in feine Scheiben schneiden und beides hintereinander kurz in Öl anschwitzen.  Die Feigen auch in feine Scheiben schneiden und roh für den Belag verwenden. Teig vierteln und dünn ausrollen. 

Ziegenfrischkäsecreme auf dem Teig verteilen. Mit Zwiebeln, Äpfeln und Feigen belegen. Über die Feigen eventuell ein bisschen Zucker streuen. Habe ich hier nicht gemacht, werde ich aber das nächste Mal versuchen. Bei 220 Grad für 15 min ab ins Backrohr! Die fertigen Falmmkuchen undbedingt mit einer ordentlichen Portion gehacktem Rosmarin garnieren und genießen!

27. September 2012

Happy Streetart in Vienna III

Viel zu oft verbindet man Streetart ja mit Protest, mit dagegen sein. Deshalb hier mal wieder ein Teil der Serie "Happy Streetart in Vienna". Diesmal gesehen in Margareten.

Happy Streetart in Vienna

21. September 2012

Süßes Muffin-Vergnügen

Ist wiedermal etwas länger her - aber hey, ich habe gebacken!

Nicht selten stellt sich ja die Frage was man zu einer Essenseinladung, Grillfeier oder Party mitnehmen kann und nicht immer ist eine Torte als Nachspeise praktisch. Da braucht man Teller, Gabeln, Servietten - nur, um den Gastgebern dann erst wieder ein Bröselchaos zu hinterlassen.

Für solche Fälle finde ich Muffins großartig. Sie sind schnell und einfach gemacht und vor allem handlich. Na gut, zu einem Bröselinferno kann es trotzdem kommen, aber die Bandbreite der Ungeschicklichkeit die man dafür an den Tag leben muss, ist etwas größer. Also - rein in eine große Schüssel und jeder darf sich unkompliziert selbst bedienen. Und wenn man ein paarmal zu oft zugreift, merkt es auch keiner!


Muffins
Himbeer-Schoko-Muffins
Zutaten: 1 Tasse Milch, 1/2 Tasse Butter, 1 Ei leicht verschlagen, 2 Tassen Mehl, 1/3 Tasse Zucker, 1 EL Backpulver, 1 Prise Salz, 1 Tasse Himbeeren, 100 g weisse Schokolade.

Zubereitung: Milch, Butter (zerlassen) und Ei in einer großen Schüssel mischen. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz zugeben. Gut verrühren. Himbeeren und Schokolade (gehackt) vorsichtig unterheben. In die Muffinform geben und 25-28 Minuten bei 200 °C backen.

Heidelbeer-Muffins
Zutaten: 260 g Mehl, 3 Teelöffel Backpulver, 2 Eier, 180 g Zucker, 150 g weiche Butter, 1 Packung Vanillinzucker, 300 g Joghurt, 200 g Heidelbeeren.

Zubereitung: Backofen auf 180 °C vorheizen und Blech einfetten. Eier, Zucker, Butter, Vanillinzucker und Joghurt gut verrühren. Mehl und Backpulver dazugeben und unterrühren. Zuletzt die Heidelbeeren vorsichtig unter den Teig heben. Teig in die Form füllen und ca. 20 - 25 Minuten backen.

19. September 2012

Happy Sommerhappen II

Tee, Wärmeflasche, Strickjacke - das ist ja jetzt ganz schnell Realität geworden. Frieren tu ich trotzdem, zu sehr hatte ich mich an die regemäßigen Rationen Sonnenstrahlen und Wärme gewöhnt. Naja, schau ich mir halt Fotos an und versuche mir den Sommer in Gedanken zu rekonstruieren. Vielleicht trägt mich die Erinnerung ja durch die kommenden Monate. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf die nächste Bootsfahrt.

Happy Sommerhappen

17. September 2012

I love my Riesentomate!

Am Wochenende war es soweit: ich konnte meine erste Riesentomate ernten (genaue Sortenbezeichnung habe ich vergessen)! Seit Wochen hab ich mich schon auf diesen Moment gefreut und bin vor Neugierde fast geplatzt. Und das Warten hat sich gelohnt: definitiv die süßeste Tomate, die ich je gegessen habe. Gut, ich bin vielleicht ein bisschen befangen, aber was solls. Ich war irre stolz, auch wenn meine kleine Tomatenzucht insgesamt wohl hätte besser laufen können. Nächstes Jahr werd ich auf jeden Fall noch tollere Erde verwenden und von Beginn an Düngen wie die Hölle.

Tomaten


13. September 2012

Die Super-Gazelle

Wer sich schon gewundert hat, wieso mein Blog-Symbol eine Gazelle ist - und das habt ihr bestimmt alle - here's the story: Holz-Gazelle im Haus von Freunden gesehen, entführt, in Phasen der Langeweile mit Zeitung bekleistert, in Phasen von Besuch den Arsch und das Bein rosa bemalt, herausgefunden dass das Ding neben meiner Sigmund Freud Action Figure grandios aussieht, im Wohnzimmer platziert, weil zeichnerisch unbegabt nach Fotoidee für Blog-Layout gesucht, Gazellenfoto ausgeschnitten, zack fertig. Ohne Sigi. Quasi als One-Gazellen-Show. Ich hoffe ihr mögt sie genauso gerne wie ich!

Gazelle und Freud

5. September 2012

Hurra, sie leben noch!

Ok, das Gewächs auf den ersten zwei Bildern (Mit Pflanzennamen hab ich es nicht so) kann man natürlich nicht essen, aber der Rest hat nicht nur auf meiner Terrasse ganz schön was her gemacht, sondern auch die eine oder andere Mahlzeit bereichert. 

Zugegeben, die Tomaten hätten noch ein bisschen üppiger bestückt und vor allem größer ausfallen können, aber ich mach das mit dem Grünzeug auch heuer das erste Mal so richtig. Und das mit einem vormals soliden Ruf als Pflanzenkiller, der sich über Jahre hartnäckig gehalten, weil immer wieder bestätigt hat. Aber diese Zeiten sind vorbei! HA! 

Posts mit Überlebensbeweisen weiterer grüner Kollegen folgen!

Pflanzen 2012

3. September 2012

Paper Bliss

Ich finde Papier ist das großartigste Material der Welt! Es fühlt sich gut an und und es riecht meistens auch herrlich. Egal, ob bei einem neuen Buch, das man beim ersten Durchstreifen dicht an die Nase hält, oder einem schönen Geschenkpapier das durch seine Struktur besticht - man kommt um haptische und olfaktorische Eindrücke nicht herum. Wie schön, in unserem sonst so digital gewordenen Alltag.

Genau aus diesen Gründen komme ich auch selten an einem Papierwarengeschäft vorbei, ohne etwas zu kaufen, auch wenn es für die frisch erstandenen Produkte zu diesem Zeitpunkt meist noch keine unmittelbare Verwendung gibt. Aber ein kleiner oder größerer Vorrat an schönem Papier kann einfach nie schaden, wenn ihr mich fragt!


30. August 2012

Happy Sommerhappen!

Nachdem sich der vergangene Sommer im nordischen Frost gezogen hat wie ein Kaugummi - mit gefütterten Schuhen und Heizung im August - hab ich dieses Jahr versucht die versäumten Sonnenstrahlen von 2011 nachzuholen. Hat Wettergott sei Dank geklappt und neben ein paar Sommersprossen jede Menge schöne Erinnerungen hinterlassen. Möge der Herbst milde zu uns sein, ich bin noch lange nicht bereit für Tee und diesen Kram!

Instagramsommer

28. August 2012

Raufgehen und Runterkommen

Dieser Montag war wirklich etwas holprig, aber der abendliche Ausblick von der Jubiläumswarte hat das locker wieder wett gemacht. In der Abendsonne über die Baumkronen hinweg auf die Stadt zu blicken - da ist ganz schnell wieder Ruhe eingekehrt. Dazu hab ich die herbstliche Brise einmal durch meine Gedanken wirbeln lassen und nun freu ich mich auf die nächsten Tage! Eine wundervolle Woche wünsche ich euch!

24. August 2012

Bin kurz auf ein Eis!

Puh, das mit dem Grillen hab ich in den vergangenen zehn Tagen ziemlich übertrieben. Dass ich nicht schon von Fleischallerlei und Nudelsalat träume grenzt fast ein ein Wunder. Na gut - morgen steht noch eine Runde am Programm, aber dann erkläre ich die Grillsaison 2012 endgültig für beendet.

Was diesen Sommer auch nicht zu kurz kam, war Eisessen. Dabei hab ich heuer erstmals über den Tütenrand hinausgeblickt und neben den üblichen Besuchen bei meinem langjährigen  (geographisch bedingten) Lieblingseisdealer Paolo Bartolotti auch ausgiebig fremdgekostet. 

Mit dem Ergebnis, dass sich Ausflüge durch die ganze Stadt für diverse Eisspezialitäten durchaus lohnen. Mein persönlicher Favorit war schließlich der Eisgreissler. Ausgefallene Sorten frei von künstlichen Aromen und Zusatzstoffen, da bleibt kein Grund mehr für ein schlechtes Gewissen beim Schlemmen.

Eisgreissler

15. August 2012

The pink grill experience!

Darf ich vorstellen: meine beste Investition 2012 - mein kleiner, pinker Griller! BÄM! Ich fand den Look so absurd, ich musste ihn einfach haben. Sieht aus wie ein fancy Tussi-Accessoire, grillt aber wie ein ganz Großer. Echt! Dank Kohlen braucht auch keiner über mangelnde Grill-Authentizität jammern. Mahlzeit!

10. August 2012

Verortet

Ich hab mir im vergangenen Jahr viele Gedanken über Orte gemacht. Welche sind wichtig für mich und warum?

Ist ganz schön überraschend ausgegangen dieser kleine Diskurs mit mir selbst und hat in einem knackig kurzen Zeitraum dazu geführt mein Hab und Gut ein paar Kilometerchen von Süd nach Nord und wieder zurück zu karren (bzw. von abenteuerlustigen Helfern karren zu lassen - danke nochmal an dieser Stelle!).

Geblieben sind einige großartige Begegnungen, die jeden Kilometer den ich in diesem halben Jahr zurückgelegt habe rechtfertigen - und im Gepäck ein Glas und ein paar Umzugskartons voll mit kleineren und größeren Erkenntnissen.

Das Glas erinnert mich nun täglich an diesen Exkurs in meinem Leben und passt thematisch bestens zum Lieblings-Schaf-Untersetzer, der von einer Designerin aus meiner Tiroler Heimat stammt. Denn irgendwo zwischen meinen Wurzeln und der kleinen "Sommerfrische" bin ich nun erstmal hängen geblieben. In Wien, dieser schrecklich-schön ambivalenten Stadt. 

Kontaktil Untersetzer

5. August 2012

Kitsch it yourself!

Um mal ein paar Dinge vorweg zu klären: Ich mag eigentlich alles was schlicht ist. Klare Linien und Formen, unaufdringliche Farben, einfache Einrichtung. Auch beim Essen: ich brauch kein funky food und keine seriellen Geschmacksexplosionen.

EIGENTLICH!

Denn sosehr ich mir das mit der Schlichtheit vornehme, irgendwann knallt doch die Kitschkeule rein und verwandelt mein Domizil früher oder später in einen Villa-Kunterbunt-Abklatsch.

Auch in meiner neuen Wohnung bin ich diesem Zustand durch mein aktuellstes DIY-Experiment ein Stück näher gekommen. Ursprünglich in einem halbwegs ruhigen Rot gekauft, hab ich dieses Kästchen nach einem Spontanbesuch im Bastelladen zum Farbenwahnsinn umgestaltet. Passt natürlich nirgends hin und fristet bisher ein recht einsames Dasein im Wintergarten, aber ich bin mir sicher, dass ich noch ein feines Plätzchen finden werde - spätestens wenn mein Kitschbaby Gesellschaft bekommt.

3. August 2012

Nach(t)gefühlt

Ich liebe laue Sommernächte. Der Verlust des Zeitgefühls beim Draußensitzen, das Dahinschmelzen jedmöglichen Anflugs von Melancholie und die stehende Luft, die diese Augenblicke förmlich konserviert. Dann beherrschen lautes Lachen und fliegende Themen das Geschehen. Stillstand und Aufbruch verschmelzen zwischen gedämpftem Licht und weichen Schatten - und langsam fließt der nächste Tage heran. Ohne einen Blick über die Schulter zu werfen bin ich gespannt.

Licht und Schatten

29. Juli 2012

Kaspressknödel FTW

Mein Freunde kochen gut, laden gerne ein und essen mit Leidenschaft. Während der letzte Punkt auch auf mich voll und ganz zutrifft, wäre der zweite bestimmt populärer, würde mir der erste nicht manchmal Kopfzerbrechen bereiten.

Nicht, dass meine Kochkünste komplett zu vergessen sind, aber gerade wenn ich für mehrere Personen koche passiert mir öfter mal ein Missgeschick. Man erinnert sich in diesem Zusammenhang gerne an den Pizzaabend, an dem ich Backpapier mit Brotpapier verwechselt habe und das Zeug untrennbar mit dem Teig verschmolzen ist. Oder die Einladung, bei der ich mit Tiroler Hausmannskost beeindrucken wollte, die Tirolerknödel aber lieber ihre eigene Party im Kochwasser feierten.

Umso mehr freue ich mich, wenn etwas gelingt und so gut ankommt, dass ich es wieder kochen soll. Wie zum Beispiel meine Kaspressknödel. Für Verfechter der leichten Küche ein absolutes Nogo, dafür ein Fest für Freunde der Hausmannskost.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die Dinger tatsächlich aus Tirol kommen, aber mit Sicherheit wissen tu ich es ehrlich gesagt nicht. Für mich schmecken sie jedenfalls nach zu Hause, wahrscheinlich gelingen sie mir auch deshalb.

Achja - ein kleiner Tipp noch: wenn man seine Gäste nicht umbringen will, vielleicht etwas Leichteres als Apple Crumble als Nachspeise einplanen :).

Kaspressknödel













Zutaten: 250g Knödelbrot, 1/4l Milch, 2-3 Eier, 50g Butter, gehackte Petersilie, eine gehackte Zwiebel, 250g Bergkäse und 2-3 EL Mehl.

Zubereitung: Milch leicht erwärmen, über das gewürfelte Knödelbrot gießen und einweichen lassen. Eier verquirlen und untermengen. Zwiebel in Butter anrösten und zu der Brotmasse geben. Käse in Würfel schneiden und untermengen, gehackte Petersilie dazu und zum Abschluss noch das Mehl zum Binden. Masse erneut etwas ziehen lassen und anschließend Knödel formen, platt drücken und in Butter oder Öl herausbacken.

20. Juli 2012

Happy Streetart in Vienna II

Als ich heute an der Secession vorbei in Richtung Naschmarkt schlenderte, begegnete mir ein zweiter Teil dieses Kunstwerks. So schön ich aufwendige Graffitis finde, ganz oft begeistern mich gerade auch sehr simple und reduziert umgesetzte Ideen. Nun bin ich gespannt, wo mir dieses Schiff noch überall begegnet. Ich werde die Augen auf jeden Fall offen halten!

Ahoi Streetart

16. Juli 2012

"The Unseen Sea"

Seit ich dieses Video letzte Woche auf dem Blog "Kleines Freudenhaus" entdeckt habe, läuft es bei mir immer dann, wenn ich mal eine kurze Auszeit brauche. 2:53 Minuten innere Erholung! Neben den atemberaubenden Bildern könnte ich "Mary's Song" von Nick Cave sowieso in der Endlosschleife hören. Einfach wunderschön! In diesem Sinne wünsche ich einen erholsamen Feierabend!


The Unseen Sea from Simon Christen on Vimeo.

15. Juli 2012

Fundstück der Woche

Samstag ist mein allerliebster Tag in der Woche. Der Alltag liegt erstmal hinter einem und am Wochenende ist noch alles möglich. Ob Ausschlafen, Kaffeetrinken, Grillen, sinnlos Fernsehen, Lesen, zu einem Streifzug durch die Stadt aufbrechen, toll Kochen, nett Backen oder Sport (hüstel) - eigentlich egal, Hauptsache die Seele baumeln lassen.

Gestern habe ich mich für gemütliches Bummeln durch die Stadt entschieden und in einem Trödelladen dieses kleine Schälchen entdeckt. Ich hab mich sofort in die Farben verliebt und zugeschlagen, bin ich doch schon länger auf der Suche nach einer schönen Aufbewahrung für ein paar Schmuckstücke (die ich viel zu selten trage).

Happy happy weekend!

Schmuckaufbewahrung

11. Juli 2012

Essiediction

Echt unfassbar, aber man kann derzeit keinen Modeblog lesen, ohne über Essie-Nagellack zu stolpern. Naja, was der Hugo für die Food&Drink-Fraktion, scheint Essie für die Fashion-Girls da draußen.

Und ich kleines Opfer komm auch nicht drum rum jeden Schnickschnack auszuprobieren, wenn man ihn mir nur oft genug vor die Nase hält. Also hab ich mir das Zeug eben zugelegt. Vielleicht werd ich nun auch irgendwann zum fancy Meet & Greet mit Essie Weingarten herself auf die Mercedes Benz Fashion Week in Börlin eingeladen. Bruhaha.

Also: zehn Euro pro Farbe und ich war dabei! Puh! Als Mädchen, das gerade mal weiß wie man Mascara schreibt, sollte ich den Preis zwar vermutlich nicht kommentieren, aber meine Schmerzgrenze war erreicht. Umso überraschender, als sich bei der Anwendung das Baumarkt-Farben-Syndrom einstellte: zweimal Streichen war nicht genug, um die erwünschte Deckkraft zu erzielen. Hm.

Ich wollte übrigens seriös recherchieren, was Essie so besonders macht, konnte auf die Schnelle aber nichts Aussagekräftiges finden. Stattdessen bin ich in einem Teenager-Forum gelandet, wo darüber diskutiert wurde, wieso dieses eine Mädchen in der Klasse bloß so beliebt sei. Ich hab den Thread nicht fertig gelesen, aber ich bin mir sicher es hatte etwas mit ihren Nägeln zu tun.

Die Google Blogsuche hat unter dem Stichtwort Essie dafür über 2.400.000 Einträge gefunden und eine der Facebook Pages der Marke zählt 548.000 Fans.

Was auch unfassbar ist: mein längster Blogpost bisher handelt von Nagellack!

Essie Nagellack

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