29. Juli 2012

Kaspressknödel FTW

Mein Freunde kochen gut, laden gerne ein und essen mit Leidenschaft. Während der letzte Punkt auch auf mich voll und ganz zutrifft, wäre der zweite bestimmt populärer, würde mir der erste nicht manchmal Kopfzerbrechen bereiten.

Nicht, dass meine Kochkünste komplett zu vergessen sind, aber gerade wenn ich für mehrere Personen koche passiert mir öfter mal ein Missgeschick. Man erinnert sich in diesem Zusammenhang gerne an den Pizzaabend, an dem ich Backpapier mit Brotpapier verwechselt habe und das Zeug untrennbar mit dem Teig verschmolzen ist. Oder die Einladung, bei der ich mit Tiroler Hausmannskost beeindrucken wollte, die Tirolerknödel aber lieber ihre eigene Party im Kochwasser feierten.

Umso mehr freue ich mich, wenn etwas gelingt und so gut ankommt, dass ich es wieder kochen soll. Wie zum Beispiel meine Kaspressknödel. Für Verfechter der leichten Küche ein absolutes Nogo, dafür ein Fest für Freunde der Hausmannskost.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die Dinger tatsächlich aus Tirol kommen, aber mit Sicherheit wissen tu ich es ehrlich gesagt nicht. Für mich schmecken sie jedenfalls nach zu Hause, wahrscheinlich gelingen sie mir auch deshalb.

Achja - ein kleiner Tipp noch: wenn man seine Gäste nicht umbringen will, vielleicht etwas Leichteres als Apple Crumble als Nachspeise einplanen :).

Kaspressknödel













Zutaten: 250g Knödelbrot, 1/4l Milch, 2-3 Eier, 50g Butter, gehackte Petersilie, eine gehackte Zwiebel, 250g Bergkäse und 2-3 EL Mehl.

Zubereitung: Milch leicht erwärmen, über das gewürfelte Knödelbrot gießen und einweichen lassen. Eier verquirlen und untermengen. Zwiebel in Butter anrösten und zu der Brotmasse geben. Käse in Würfel schneiden und untermengen, gehackte Petersilie dazu und zum Abschluss noch das Mehl zum Binden. Masse erneut etwas ziehen lassen und anschließend Knödel formen, platt drücken und in Butter oder Öl herausbacken.

20. Juli 2012

Happy Streetart in Vienna II

Als ich heute an der Secession vorbei in Richtung Naschmarkt schlenderte, begegnete mir ein zweiter Teil dieses Kunstwerks. So schön ich aufwendige Graffitis finde, ganz oft begeistern mich gerade auch sehr simple und reduziert umgesetzte Ideen. Nun bin ich gespannt, wo mir dieses Schiff noch überall begegnet. Ich werde die Augen auf jeden Fall offen halten!

Ahoi Streetart

16. Juli 2012

"The Unseen Sea"

Seit ich dieses Video letzte Woche auf dem Blog "Kleines Freudenhaus" entdeckt habe, läuft es bei mir immer dann, wenn ich mal eine kurze Auszeit brauche. 2:53 Minuten innere Erholung! Neben den atemberaubenden Bildern könnte ich "Mary's Song" von Nick Cave sowieso in der Endlosschleife hören. Einfach wunderschön! In diesem Sinne wünsche ich einen erholsamen Feierabend!


The Unseen Sea from Simon Christen on Vimeo.

15. Juli 2012

Fundstück der Woche

Samstag ist mein allerliebster Tag in der Woche. Der Alltag liegt erstmal hinter einem und am Wochenende ist noch alles möglich. Ob Ausschlafen, Kaffeetrinken, Grillen, sinnlos Fernsehen, Lesen, zu einem Streifzug durch die Stadt aufbrechen, toll Kochen, nett Backen oder Sport (hüstel) - eigentlich egal, Hauptsache die Seele baumeln lassen.

Gestern habe ich mich für gemütliches Bummeln durch die Stadt entschieden und in einem Trödelladen dieses kleine Schälchen entdeckt. Ich hab mich sofort in die Farben verliebt und zugeschlagen, bin ich doch schon länger auf der Suche nach einer schönen Aufbewahrung für ein paar Schmuckstücke (die ich viel zu selten trage).

Happy happy weekend!

Schmuckaufbewahrung

11. Juli 2012

Essiediction

Echt unfassbar, aber man kann derzeit keinen Modeblog lesen, ohne über Essie-Nagellack zu stolpern. Naja, was der Hugo für die Food&Drink-Fraktion, scheint Essie für die Fashion-Girls da draußen.

Und ich kleines Opfer komm auch nicht drum rum jeden Schnickschnack auszuprobieren, wenn man ihn mir nur oft genug vor die Nase hält. Also hab ich mir das Zeug eben zugelegt. Vielleicht werd ich nun auch irgendwann zum fancy Meet & Greet mit Essie Weingarten herself auf die Mercedes Benz Fashion Week in Börlin eingeladen. Bruhaha.

Also: zehn Euro pro Farbe und ich war dabei! Puh! Als Mädchen, das gerade mal weiß wie man Mascara schreibt, sollte ich den Preis zwar vermutlich nicht kommentieren, aber meine Schmerzgrenze war erreicht. Umso überraschender, als sich bei der Anwendung das Baumarkt-Farben-Syndrom einstellte: zweimal Streichen war nicht genug, um die erwünschte Deckkraft zu erzielen. Hm.

Ich wollte übrigens seriös recherchieren, was Essie so besonders macht, konnte auf die Schnelle aber nichts Aussagekräftiges finden. Stattdessen bin ich in einem Teenager-Forum gelandet, wo darüber diskutiert wurde, wieso dieses eine Mädchen in der Klasse bloß so beliebt sei. Ich hab den Thread nicht fertig gelesen, aber ich bin mir sicher es hatte etwas mit ihren Nägeln zu tun.

Die Google Blogsuche hat unter dem Stichtwort Essie dafür über 2.400.000 Einträge gefunden und eine der Facebook Pages der Marke zählt 548.000 Fans.

Was auch unfassbar ist: mein längster Blogpost bisher handelt von Nagellack!

Essie Nagellack

7. Juli 2012

Graffitis schauen am Donaukanal

So, heute gibt es nicht viel Geschreibsel, aber dafür drei Schnappschüsse von meinem Spaziergang am Donaukanal. Ich mag, dass es dort bei jedem Entlanggehen anders aussieht. Wie ein vergessener Ort mit wechselnder Ausstellung.

Graffitis Donaukanal


Graffitis Donaukanal

2. Juli 2012

Cool me down!

Also ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich schwitze. Die ganze Woche über dreißig Grad - da gehen graue Zellen und Kreislauf auf Urlaub und zeigen mir frech den Mittelfinger. Und ich steh dann da und darf mich in Zeitlupe durch den Alltag kämpfen. Danke auch liebe genetische Konstitution!

Aber ich will mich nicht beschweren. Der vergangene Sommer in Hamburg hat mir gezeigt, dass konstante 16-23 Grad und Dauerregen auch nicht rocken und es für mein Wohlbefinden trotz widriger Umstände anscheinend doch notwendig ist, zwischendurch mal richtig aufzuheizen. Wahrscheinlich für einen passablen Temperatur-Jahresmittelwert.

Weil ich mich während der ultimativen Hitzeexperience trotzdem nicht in Dörrobst verwandeln will, versuch ich mich mit schmackhaften Limonaden zu erfrischen. Zitronensaft, Wasser und Basilikum reichen da zum Beispiel schon völlig aus. Den Tipp mit dem Basilikum habe ich kürzlich von Freunden bekommen und nachdem der auf meiner Terrasse gerade deutlich besser gedeiht als die Minze, kommt mir diese Variation sehr entgegen. Ein ziemlicher Protagonist meiner Ernährung dieser Basilikum, wenn man auch den vorigen Post berücksichtigt.

Basil Lemonade

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