28. September 2012

Burning for Flammkuchen

Während es immer Sommer nur allzu verlockend ist sich einfach in den nächsten Gastgarten zu setzen und bei einer sanften Brise entspannt zu essen, bekomm ich im Herbst wieder Lust mehr selbst zu kochen. Dann ist es schön, am Abend auch mal zu Hause zu bleiben und Rezepte auszuprobieren, die sich über die Monate gesammelt haben.

Flammkuchen steht bei mir schon lange ganz oben auf der Liste und gestern war ich endlich mal motiviert die Sache anzugehen. Hätt ich bloß nicht so lange damit gewartet!

Die Idee kommt von "Zucker Zimt und Liebe", wo ich schon vor einiger Zeit das Rezept für den "Apfel-Zwiebel-Flammkuchen mit Ziegenkäse" ins Auge gefasst hatte. Das wollte ich unbedingt probieren und gleichzeitig eine Version mit Feigen machen, weil ich von denen derzeit gar nicht genug bekommen kann. Hab aber beide Varianten aus Zutatenmangel ein bisschen abgespeckt.




Das Rezept: 
Zutaten für den Teig: 250g Mehl, 1/2 Pkg. Hefe, 7 EL Öl, 1 TL Zucker, eine Brise Salz. 
Zubereitung: Alle Zutaten in eine Schüssel geben und solange lauwarmes Wasser zugeben, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. 

Zutaten für den Belag: 250g Frischkäse, 2 EL Milch, gehackter Rosmarin, Pfeffer, Salz, 4 rote Zwiebel, 2 Äpfel, 2 Feigen. 
Zubereitung: Frischkäse, Milch, Rosmarin, Pfeffer und Salz zusammen mischen. Mit dem Würzen nicht zimperlich sein! Zwiebel in Ringe und Äpfel in feine Scheiben schneiden und beides hintereinander kurz in Öl anschwitzen.  Die Feigen auch in feine Scheiben schneiden und roh für den Belag verwenden. Teig vierteln und dünn ausrollen. 

Ziegenfrischkäsecreme auf dem Teig verteilen. Mit Zwiebeln, Äpfeln und Feigen belegen. Über die Feigen eventuell ein bisschen Zucker streuen. Habe ich hier nicht gemacht, werde ich aber das nächste Mal versuchen. Bei 220 Grad für 15 min ab ins Backrohr! Die fertigen Falmmkuchen undbedingt mit einer ordentlichen Portion gehacktem Rosmarin garnieren und genießen!

27. September 2012

Happy Streetart in Vienna III

Viel zu oft verbindet man Streetart ja mit Protest, mit dagegen sein. Deshalb hier mal wieder ein Teil der Serie "Happy Streetart in Vienna". Diesmal gesehen in Margareten.

Happy Streetart in Vienna

21. September 2012

Süßes Muffin-Vergnügen

Ist wiedermal etwas länger her - aber hey, ich habe gebacken!

Nicht selten stellt sich ja die Frage was man zu einer Essenseinladung, Grillfeier oder Party mitnehmen kann und nicht immer ist eine Torte als Nachspeise praktisch. Da braucht man Teller, Gabeln, Servietten - nur, um den Gastgebern dann erst wieder ein Bröselchaos zu hinterlassen.

Für solche Fälle finde ich Muffins großartig. Sie sind schnell und einfach gemacht und vor allem handlich. Na gut, zu einem Bröselinferno kann es trotzdem kommen, aber die Bandbreite der Ungeschicklichkeit die man dafür an den Tag leben muss, ist etwas größer. Also - rein in eine große Schüssel und jeder darf sich unkompliziert selbst bedienen. Und wenn man ein paarmal zu oft zugreift, merkt es auch keiner!


Muffins
Himbeer-Schoko-Muffins
Zutaten: 1 Tasse Milch, 1/2 Tasse Butter, 1 Ei leicht verschlagen, 2 Tassen Mehl, 1/3 Tasse Zucker, 1 EL Backpulver, 1 Prise Salz, 1 Tasse Himbeeren, 100 g weisse Schokolade.

Zubereitung: Milch, Butter (zerlassen) und Ei in einer großen Schüssel mischen. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz zugeben. Gut verrühren. Himbeeren und Schokolade (gehackt) vorsichtig unterheben. In die Muffinform geben und 25-28 Minuten bei 200 °C backen.

Heidelbeer-Muffins
Zutaten: 260 g Mehl, 3 Teelöffel Backpulver, 2 Eier, 180 g Zucker, 150 g weiche Butter, 1 Packung Vanillinzucker, 300 g Joghurt, 200 g Heidelbeeren.

Zubereitung: Backofen auf 180 °C vorheizen und Blech einfetten. Eier, Zucker, Butter, Vanillinzucker und Joghurt gut verrühren. Mehl und Backpulver dazugeben und unterrühren. Zuletzt die Heidelbeeren vorsichtig unter den Teig heben. Teig in die Form füllen und ca. 20 - 25 Minuten backen.

19. September 2012

Happy Sommerhappen II

Tee, Wärmeflasche, Strickjacke - das ist ja jetzt ganz schnell Realität geworden. Frieren tu ich trotzdem, zu sehr hatte ich mich an die regemäßigen Rationen Sonnenstrahlen und Wärme gewöhnt. Naja, schau ich mir halt Fotos an und versuche mir den Sommer in Gedanken zu rekonstruieren. Vielleicht trägt mich die Erinnerung ja durch die kommenden Monate. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf die nächste Bootsfahrt.

Happy Sommerhappen

17. September 2012

I love my Riesentomate!

Am Wochenende war es soweit: ich konnte meine erste Riesentomate ernten (genaue Sortenbezeichnung habe ich vergessen)! Seit Wochen hab ich mich schon auf diesen Moment gefreut und bin vor Neugierde fast geplatzt. Und das Warten hat sich gelohnt: definitiv die süßeste Tomate, die ich je gegessen habe. Gut, ich bin vielleicht ein bisschen befangen, aber was solls. Ich war irre stolz, auch wenn meine kleine Tomatenzucht insgesamt wohl hätte besser laufen können. Nächstes Jahr werd ich auf jeden Fall noch tollere Erde verwenden und von Beginn an Düngen wie die Hölle.

Tomaten


13. September 2012

Die Super-Gazelle

Wer sich schon gewundert hat, wieso mein Blog-Symbol eine Gazelle ist - und das habt ihr bestimmt alle - here's the story: Holz-Gazelle im Haus von Freunden gesehen, entführt, in Phasen der Langeweile mit Zeitung bekleistert, in Phasen von Besuch den Arsch und das Bein rosa bemalt, herausgefunden dass das Ding neben meiner Sigmund Freud Action Figure grandios aussieht, im Wohnzimmer platziert, weil zeichnerisch unbegabt nach Fotoidee für Blog-Layout gesucht, Gazellenfoto ausgeschnitten, zack fertig. Ohne Sigi. Quasi als One-Gazellen-Show. Ich hoffe ihr mögt sie genauso gerne wie ich!

Gazelle und Freud

5. September 2012

Hurra, sie leben noch!

Ok, das Gewächs auf den ersten zwei Bildern (Mit Pflanzennamen hab ich es nicht so) kann man natürlich nicht essen, aber der Rest hat nicht nur auf meiner Terrasse ganz schön was her gemacht, sondern auch die eine oder andere Mahlzeit bereichert. 

Zugegeben, die Tomaten hätten noch ein bisschen üppiger bestückt und vor allem größer ausfallen können, aber ich mach das mit dem Grünzeug auch heuer das erste Mal so richtig. Und das mit einem vormals soliden Ruf als Pflanzenkiller, der sich über Jahre hartnäckig gehalten, weil immer wieder bestätigt hat. Aber diese Zeiten sind vorbei! HA! 

Posts mit Überlebensbeweisen weiterer grüner Kollegen folgen!

Pflanzen 2012

3. September 2012

Paper Bliss

Ich finde Papier ist das großartigste Material der Welt! Es fühlt sich gut an und und es riecht meistens auch herrlich. Egal, ob bei einem neuen Buch, das man beim ersten Durchstreifen dicht an die Nase hält, oder einem schönen Geschenkpapier das durch seine Struktur besticht - man kommt um haptische und olfaktorische Eindrücke nicht herum. Wie schön, in unserem sonst so digital gewordenen Alltag.

Genau aus diesen Gründen komme ich auch selten an einem Papierwarengeschäft vorbei, ohne etwas zu kaufen, auch wenn es für die frisch erstandenen Produkte zu diesem Zeitpunkt meist noch keine unmittelbare Verwendung gibt. Aber ein kleiner oder größerer Vorrat an schönem Papier kann einfach nie schaden, wenn ihr mich fragt!


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