21. Oktober 2013

Häkelfieber!

Leute, ich häng seit Neuestem an der Nadel! Ich bin nämlich komplett dem Häkelfieber verfallen. Derzeit bin ich zwar noch in der Lernphase, aber wenn ich erst einmal angefangen habe, kann ich nicht mehr aufhören bis das geplante Werk vollendet ist. Begonnen habe ich mit Mützen, aber die Ideen für weitere Projekte stapeln sich schon bei Pinterest und finden auch hoffentlich bald ihre Umsetzung - sofern die neue Liebe nicht nur ein Strohfeuer ist.

Wer von euch kann auch nicht genug bekommen von einem Haufen schöner bunter Wolle und halben Stäbchen?

Mützen häkeln








Mützen häkeln

7. Oktober 2013

Shake it Baby!

Heute mal was ganz anderes - kein Kohlenhydrateberg, kein sommerlicher Salat und auch kein Kuchen, sondern schlicht und einfach ein leckerer Shake. Dabei war ich zu Beginn etwas skeptisch, denn nur zu oft ist mir auf der Suche nach schönen, milchigen Rezepten aufgefallen, dass Eiweißpulver mit verwendet wurde. Ich kann damit eigentlich nichts anfangen, kam aber irgendwann doch nicht umher es zumindest mal auszuprobieren. Und das Ergebnis hat mir zugegebenermaßen sehr gefallen. Die Kombination von Ahorn-Sirup und Walnuss ist so schön süß-herb und passt ausgezeichnet zur Jahreszeit. Das Eiweißpulver macht das ganze supercremig und die Mandelmilch fügt sich einfach nahtlos in diese Geschmacksnote ein.

Und hier das denkbar einfache Rezept:
150 ml Mandelmilch, 15 Eiswürfel, ein Esslöffel Eiweißpulver, zwei Esslöffel Walnüsse, Ahorn-Sirup nach Bedarf, ein Teelöffel Vanillezucker, wer mag kann noch eine Prise Cardamom dazugeben und schließlich alles mit dem Stabmixer mischen. Bei Bedarf noch ein paar Eiswürfel zugeben, falls der Shake zu dick ist.

Ahornsirup-Walnuss-Shake



















Ahornsirup-Walnuss-Shake
Ahornsirup-Walnuss-Shake

30. September 2013

Hallo Herbst 2013

Etwas verspätet aber doch komme ich nun endlich dazu einige Eindrücke meines Herbstbeginns mit euch zu teilen. Juli von heimatPOTTential hat auf ihrem Blog nämlich dazu aufgerufen die schönen Seiten der neuen Jahreszeit einzufangen. Ganz schön beachtliche Sammlung ist da zusammen gekommen - Hut ab!

Ich persönlich mag den Herbst ja eigentlich am liebsten. Man kann sich wieder bewegen und muss nicht im Hitzedelirium von einem Ort zum anderen wanken, das Licht wird wieder weicher, die gemütlichen Abende länger und wie ich schon erwähnt hatte, habe ich auch wieder viel mehr Lust zu kochen. Doof ist der Herbst nur, wenn der Wettergott das Licht zu früh ausknipst und man bis Ende März unter einem grauen Schleier hockt und einem jede Chance auf ein bisschen Vitamin D geraubt wird - was in Wien leider nicht selten ist.

Bei der Hochzeit, die ich Anfang September in der Südsteiermark besuchte war davon allerdings noch keine Rede. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und verlieh der ohnehin atemberaubenden Kulisse den entsprechenden Hochglanz. Auch wenn das Brautpaar in Sachen Strahlkraft natürlich selbst die liebe Sonne blass aussehen ließ. Dramatischer zeigte sich der Himmel da schon am vergangenen Wochenende und signalisierte mit seinen pompösen Wolkengebilden, dass mittlerweile schon ganz klar ein anderer Wind weht. Gut so. Der alte Muff der Saison muss raus und die frische Brise darf gerne ganz viel Neues bringen.

Freue mich übrigens auch über Follower auf meinem Instagram-Account - hüpft doch mal rüber :)

Hallo Herbst 2013



Hallo Herbst 2013

23. September 2013

Herzhaft süßes Pizzavergnügen

Das mit dem gesunden Essen hab ich mir dieses Jahr schon öfter vorgenommen, aber bis auf einzelne Lichtblicke hat das Vorhaben bisher nicht besonders gegriffen. Zu verlockend ist die deftige Hausmannskost im Wirtshaus oder das böse böse Fast Food, das ich einfach so gerne hab. Gesund Essen heißt für mich demzufolge gar nicht unbedingt auf alles mögliche zu verzichten, sondern in erster Linie so viel wie möglich selbst zu kochen.

Am Wochenende habe ich wieder einen Versuch gestartet und gleich mehrere tolle Rezepte ausprobiert. Als erstes diese Pizza mit Ziegenfrischkäse und karamellisierten Zwiebeln. Vermutlich geht es eher in Richtung Flammkuchen - aber was solls - bei mir heißt es Pizza ;). Jedenfalls ist es ein wunderbares Herbstrezept, das mit seiner Mischung aus herzhafter und süßer Note perfekt auf die kalte Jahreszeit einstimmt.

Pizza mit Ziegenkäse und karamellisierten Zwiebeln


Zubereitung:
200g Weizenmehl, 100g Hafermehl, 4 EL Olivenöl, eine Brise Oregano und eine Brise Salz in eine Schüssel geben. So lange mit Wasser verrühren, bis sich der Teig von der Schüssel löst, aber noch nicht klebrig ist.

3-4 mittlgroße Zwiebel in Ringe schneiden und in Öl glasig andünsten, dann ca 2 EL Zucker zugeben und weiter anrösten, bis sie goldbraun sind.

Teig mit Ziegenfrischkäse bestreichen und karamellisierte Zwiebel am bestrichenen Teig verteilen. Bei 180 Grad in den Backofen geben bis der Teig knusprig ist. Zum Servieren mit Balsamicocreme beträufeln.

10. September 2013

My happy Instabites!

Hui ui ui ui ui - da ist mal man kurz blogabstinent und schon ist eine ganze Jahreszeit vorbei! Zum Glück hab ich bis zuletzt den einen oder anderen Sonnenstrahl in vollen Zügen genießen können - trotz nerviger Nebenhöhlenproblematik und einem allgemeinen Energietief. Hach, ich liebe es so Boot zu fahren. Meine Seele macht da immer einen Purzelbaum nach dem anderen und kriegt sich gar nicht mehr ein. Das Plätschern des Wassers, das Prickeln wenn man die Finger über die Wasseroberfläche gleiten lässt, der laue Fahrtwind um die Nase und diese wohlige Müdigkeit am Abend nach einem Tag in der Sonne.

Joa, is wohl erstmal Geschichte - aber zum Glück mag ich den Herbst auch sehr gern. Dann bekomme ich wieder mehr Lust aufs Kochen und Backen und ehrlich gesagt genieße ich auch verregnete Tage sehr, die ich dann ganz ohne schlechtem Gewissen auf der Couch vor dem Fernseher oder einem guten Buch verbringe. Bevor es aber endgültig soweit ist hier noch ein paar happy Instabites von mir - in freudigsten Gedanken an sehr sehr schöne Momente in diesem Sommer.




14. August 2013

Grana-Avocado-Brot

Manchmal lasse ich mich gerne hinreißen. Von schnellem, schlechtem Essen das umso besser schmeckt und von meiner Faulheit, die mich davon abhält ein paar Minuten mehr zu investieren um dann was Ordentliches zwischen den Zähnen zu haben. Soweit so gut - immerhin habe ich gerne die Ausrede "wird der Körper schon gerade brauchen" parat, nur um mir gleich das nächste Menü einer unseligen Fastfood-Kette einzuverleiben. Wenn dann nur nicht der große Jammer käme, sobald ich  nach zwei Wochen laissez fairen Essensstils dem einen oder anderen Lieblingskleiderstück entwachsen bin. Dann besinne ich mich wieder darauf, wie lecker gesundes Essen sein kann - und vor allem auch wie einfach.

Schnell ist das öde Weizenmischbrot aus dem Laden durch Vollkornbrot ersetzt und ein panschiger Aufstrich durch leckere Avocadostücke. Balsamico-Creme, Grana und feines Kräutersalz tun ihr Übriges um aus einem mittelmäßigen Sattmacher einen kleinen Geschmackszauber zu machen. Und das Beste: der Hunger bleibt einem für längere Zeit von der Pelle!







12. August 2013

Scandinavia in a Snapshot #6

Bei meiner ersten Anreise nach Schweden bin ich ganz fasziniert über die Öresundbrücke geflogen und wollte da unbedingt auch mal drüberfahren. Das habe ich dann bei meinem Besuch in Kopenhagen wenige Jahre später nachgeholt und einen Tagesausflug nach Malmö gemacht. Leider war die Aussicht aus dem Zug nicht ganz so atemberaubend wie erwartet aber wenigstens hatte ich mein Reisevorhaben erreicht und konnte einen Tag lang wieder schwedische Luft schnuppern. 

In Malmö angekommen sind wir mitten in einem Fußball-Spektakel und feierlicher Stimmung gelandet. Ich bin definitiv kein Fußball-Fan, aber diese drei kleinen Herrn fand ich sehr entzückend. Damit wünsch ich euch einen schönen, sonnigen Montag, den wir ja alle schon zur Hälfte wieder rum haben. Weitere Schnappschüsse aus Skandinavien findet ihr wie immer bei finfint.





6. August 2013

WTF ist Heimat?

Durch Daniel Rehns schönen Artikel bin ich vor kurzem auf die Blogparade von Katja Wenk zum Thema Heimat gestoßen. Und nachdem mir schon sehr lange so viele Gedanken dazu im Kopf herumschwirren habe ich kurzerhand entschlossen mit zu machen.

Wenn ich an den Begriff Heimat denke dann fühlt sich das für mich erstmal sehr schwer an. Aufgeladen, idealisiert, überfrachtet mit Erwartungen und Sehnsüchten - als gäbe es da eine Leere die wir in unserer globalisierten und angepassten Welt gerne stopfen möchten.

Innsbruck, Nordkette
Auch wenn man Heimat modernerweise immer weniger an Orten festmachen will: aber meine Heimat ist Tirol. Ski anschnallen und stundenlang die Pisten rauf und runter. Durch Wälder spazieren. Eislaufen am See. Jede freie Minute vor atemberaubender Kulisse im nahegelegenen Park oder Freibad verbringen und das Glocken-Gebimmel von Schafen das einem den Schlaf raubt. Ich sag es gleich dazu - war nicht immer alles freiwillig und spaßig - aber diese Dinge bedeuten für mich eben "dahoam". Berge wirken beruhigend auf mich und geben mir ein Gefühl der Sicherheit. Sie erden, grenzen ab, ermöglichen einen wunderbaren Weitblick und wenn man auf die Schnauze fällt dann steil bergab und es tut richtig weh. Eine Ambivalenz die in vielerlei Hinsicht in mir wohnt und die ich überall hin mitschleppe.

Die zweite Komponente meines Heimatgefühls sind natürlich sämtliche Beziehungen in meinem nahen Umfeld während meiner Kindheit und Jugend. Familie, Freunde, aber auch Lehrer, Babysitter usw. Sie bilden diese dichten Erinnerungsgeflechte und Emotionskonglomerate die mich jeden Tag begleiten und die irgendwo auch Basis meiner Gegenwart sind. Viele Einflüsse habe ich über die Jahre natürlich überdacht und verworfen, aber das ändert wohl wenig an ihrer identitätsstiftenden Wirkung.

Als ich mit 19 Jahren meine Heimat verlassen hatte war ich erstmal froh. Ich hatte das Gefühl ihr entwachsen zu wollen, vielleicht auch das Bedürfnis sie abzustreifen wie eine alte Haut um in neuen, eigenen Farben strahlen zu können (die erste Zeit war das übrigens hauptsächlich schwarz hihi). Mein Weg führte mich nach Salzburg, einen Sommer lang nach München, nach Wien, ein halbes Jahr nach Hamburg und wieder zurück in die österreichische Hauptstadt - nur um mittlerweile zu wissen, dass Tirol immer noch meine Heimat ist.

Aber wieso eigentlich? Die Erinnerungen an die vergangenen 12 Jahre sind schließlich weitaus präsenter als die meiner Kindheit und Jugend, die Freundschaften die ich mittlerweile an vielen verschiedenen Orten pflege teils viel intensiver als die Kontakte von damals. Dennoch hab ich immer das Gefühl, dass meine Freunde (Familie sowieso) von damals trotz aller Entfernung und vielleicht auch Entfremdung beträchtlich zu meinem Heimatgefühl beitragen. Sie wissen wie ich als Kind und Jugendliche war und was um mich herum in dieser Zeit passiert ist. Die blöden Geschichten lässt man bei neuen Freunden die ersten 2 Jahre vielleicht gerne weg, aber den Jugendfreunden und der Familie kann man nichts vormachen. Sie haben die schlimme Akne gesehen und den ersten Freund der überhaupt nicht zu einem gepasst hat, sind neben einem gestanden als man in der Schule verarscht wurde und durch die theoretische Führerscheinprüfung gerasselt ist (ja, jetzt ist es endlich offiziell). 

Dieses immanente Wissen anderer bedeutet für mich auch Heimat. Weil ich nichts erklären muss und einfach sein kann. Ohne Worte. Begleitet von einem verschwommenen, aufgeladenen Dickicht voller Gefühle und Bilder.

5. August 2013

Scandinavia in a Snapshot #5

Happy Montag allerseits! Heute wieder mit finfints Aktion Scandinavia in a Snapshot und einem neuen Foto aus Kopenhagen. Und es ist soweit: die seriösen Schnappschüsse gehen mir schön langsam aus und ich muss zu den erlebnisorientierteren Motiven greifen. Der Tag damals war heiß und uns ist am Weg zu dieser berühmten Meerjungfrau nach Pause und Fotoshooting gewesen. Heidi hätte wohl ein fettes Veto gegen die Aktion eingelegt, aber ich zeige euch zur Sicherheit gleich drei Fotos davon! Eitelkeit wird doch überbewertet, oder?

Kopenhangen Denmark



2. August 2013

My happy Instabites!

Sodala, zum Wochenausklang wieder happy Instabites von mir. Diesmal sind die Highlights statt Fensterblick und Stau-Action etwas Outdoor-orientierter. Da Wien durch eine ziemlich undezente Hitzewelle derzeit in eine Sahara-Außenstelle verwandelt wurde, blieb einem nicht viel übrig als aus der Stadt bzw. ans Wasser zu flüchten.

Wie vertreibt ihr euch die Hundstage? Grillt ihr euch gerne selbst einmal richtig durch, oder sucht ihr so wie ich lieber ein schattiges Plätzchen?








29. Juli 2013

Scandinavia in a Snapshot #4 - Exkurs

Weil ich zuletzt von der Schifffahrt Stockholm-Tallinn berichtet habe, heute auch das dazugehörige Bild der estnischen Hauptstadt - auch wenn das jetzt nicht wirklich zu Skandinavien gehört. Damit wünsche ich euch einen erträglichen Montag und dass ihr diese hochsommerlichen Temperaturen irgendwie genießen könnt! Schaut doch auch bei finfint. für weitere tolle Schnappschüsse vorbei!














22. Juli 2013

Scandinavia in a Snapshot #3

Willkommen bei einer weiteren Runde "Scandinavia in a Snapshot" - heute mit einem Foto das irgendwo zwischen Schweden und Estland gemacht wurde. Ja, es ist unscharf und ja, es ist kitschig, aber ich mag es trotzdem sehr. 

Ich hatte damals eine Freundin während ihres Auslandsjahres in Schweden besucht und gemeinsam mit einigen ihrer Studienkollegen einen kessen 36-Stunden-Trip Stockholm-Tallinn-Stockholm unternommen. Die Schifffahrt war ein beeindruckender Mix aus provinziellem Zeltfest und einem Hauch von Las Vegas. Und inmitten der ganzen skurrilen Partylaune einige verloren wirkende Seelen und Geschäftsmänner, die sich selbst gern reden hörten und großzügig Vodka spendierten. Ich erinnere mich heute gerne noch an diese ambivalente Stimmung, auch wenn ich selbst kein großer Partylöwe bin. Vielleicht wegen des Gefühls, dass auf hoher See vorübergehend Raum und Zeit still stehen und alle Sorgen erstmal in der Tiefe des Meeres versinken - und zum Teil vielleicht für immer dort bleiben.



19. Juli 2013

Vegetarisch, knackig, frisch!

Heute schon gegessen? Während die liebe Sonne hier gerade ihre Mega-Show abzieht ist meinem Magen nach einer kleinen Programm-Änderung. Schnitzel & Co sind erstmal auf die Ersatzbank befördert und das Rennen machen frische, bunte Gemüsesorten. Damit ich kleiner Vielfraß trotzdem satt werde, dürfen aber ein paar Kohlenydrate nicht fehlen. Gestern ist aus dieser Konstellation ein frischer Couscous-Avocado-Salat geworden, der Lust auf mehr macht. Auf mehr Salatkreationen, die einen energietechnisch nicht ins Nirvana befördern, während die Temperaturen am Plafond kleben.

Couscous Avocado Salat

























Zutaten: 200 g Couscous, 300 ml heiße Gemüsebrühe, 250 g Kirschtomaten, 2 Avocados, 150 g Mozzarella, eine Hand voll Rucola, 2 EL grünes Pesto, 1 EL Zitronensaft, 4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer.

Zubereitung: Couscous und Gemüsebrühe in einer Schüssel verrühren und 10 Minuten quellen lassen. Pesto, Zitronensaft und Öl vermischen und mit dem fertigen Cosucous vermengen.Tomaten, Avocados und Mozzarella würfeln und zur Masse geben. Mit Rucola garnieren.

17. Juli 2013

My happy Instabites!

Sodala, mein Kategorie "My happy Instabites" wird ihrem Namen heute nicht ganz gerecht, aber die letzten Wochen waren dank einer etwas ausgearteten Erkältung nicht so prickelnd. Deshalb hatte ich im Juli einen kleinen Indoor-Schwerpunkt der nicht beabsichtigt war und ziemlich viel Zeit aus dem Fenster zu schauen - meine Instagram-Ausbeute ist dementsprechend "aufregend". Gut, dass in meiner Straße wenigstens immer wieder etwas los ist. Mal ein unendlicher Stau mit Autos, dann einer mit Rädern *gähn*. Ein bisschen Streetart konnte ich zwischendurch noch erhaschen. Zum Glück scheint die Sonne auch die nächsten Tage unbeirrt weiter und ich werde hoffentlich noch genug Gelegenheit haben den Sommer zu genießen. Und dann werden meine Instabites auch wieder bunter.

My happy Instabites

15. Juli 2013

Scandinavia in a Snapshot #2

Es ist wieder Montag! Das heißt zwar, dass mir der Wochenstart noch ein bisschen wie Blei am Fuß klebt aber immerhin können wir uns dank finfint. auf eine zweite Runde der Aktion "Scandinavia in a Snapshot" freuen. Bei mir gibt es auch diese Woche wieder einen Schnappschuss aus Kopenhagen - und zwar von diesem entspannten jungen Herren, der seine Tätigkeit als Straßenmusikant zwischendurch kurzerhand ad acta legte um sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen und gemütlich ein Telefonat zu führen. Schade irgendwie - ich hätte ihn gerne spielen gehört.

So, und jetzt rein in die Woche! Ich wünsch euch einen guten Start!

Scandinavia in a Snapshot Kopenhagen

8. Juli 2013

Scandinavia in a Snapshot

Na, seid ihr auch alle schön in Ferienstimmung? Vielleicht packt ihr ja gerade in voller Vorfreude auf die nächste Reise eure Koffer oder wascht in seliger Erinnerung an den gerade gemachten Urlaub einen Klamottenberg nach dem anderen?

Von meinem Heimaturlaub hab ich euch ja bereits erzählt, aber heute soll es um etwas anderes gehen. Nämlich um Urlaubserinnerungen an Skandinavien. Barbara von finfint. hat nämlich dazu aufgerufen jeden Montag ein Skandinavien-Bild zu posten - für einen schönen Wochenstart sozusagen. Da hab ich natürlich gleich meine Festplatte geplündert und versucht etwas Brauchbares hervorzukramen. Ich muss gestehen - die Fotos sind eher "erlebnisorientert", weshalb sich meine öffentliche Darbietung an dieser Stelle wohl auf einige wenige Kopenhagen-Eindrücke beschränken wird. Falls meine Schamgrenze in nächster Zeit noch fällt, kommen vielleicht Schnappschüsse aus Schweden dazu.

Das erste Bild hab ich jedenfalls zum Sankt-Hans-Fest in Kopenhagen gemacht. Die Reise ist schon ein paar Jährchen her. Ich war mit einer Freundin unterwegs, wir hatten uns auf den Trip nicht wirklich vorbereitet, via Couchsurfing einquartiert und sind ins Blaue losgewandert. Unser netter Gastgeber wirkte der Planlosigkeit allerdings mit einem Schwall an Informationen entgegen und hat uns an jenem Abend in diesen Park mitgenommen. Und da gab es Wasser, Feuer, nette Menschen und gute Laune. Die richtigen Zutaten für eine schöne Urlaubserinnerung eben. 

Sankt-Hans-Fest Kopenhagen

22. Juni 2013

Achtung zerbrechlich!

Während meine persönliche Errungenschaft des heutigen Tages ist, dass ich teilweise wieder durch die Nase atmen kann, hab ich vergangene Woche - neben dem doofen Virus - noch etwas wirklich Tolles erworben. Nämlich diese wunderbare Vase von feinedinge*. Am liebsten hätte ich ja noch viel mehr mitgenommen - aber ein Stück nach dem anderen! Jedenfalls ist die Vase derzeit mein absolutes Lieblingsstück und ich freue mich, immer wieder neue, frische Blumen zu kaufen um sie zu befüllen.

Feinedinge* Vase




Feinedinge* Vase

16. Juni 2013

Going West!

Ich war auf Urlaub. Lange. So lange, dass meine Gehirnzellen den Alltagstrott vergessen konnten und sich entsinnt haben, dass es ganz schön viele Betätigungsfelder abseits eines Bildschirmes gibt. Und ich habe sie auch brav gefüttert, damit sie wieder in die Gänge kommen - mit Abwechslung und Eindrücken. Zumindest habe ich mir Mühe gegeben.

Fernreise hab ich zwar keine gemacht, aber es ist eine Reise zu früheren Wohnorten geworden - nämlich nach Tirol und Salzburg. Nostalgie inklusive. Wenn ich dort bin komm ich nämlich selten drum rum, dass mich die Sehnsucht packt - nach Vertrautem, nach Menschen die ich viel zu selten sehe und den Bergen. Das mit den Bergen klingt vielleicht blöd, aber ich finde schon, dass eine Landschaft prägt. Dabei bin ich niemand der Felsen bekraxelt oder Pisten hinunter brettert (schon lange nicht mehr), aber die Existenz dieser steinigen Massen alleine beruhigt mich.

In Salzburg hingegen denke ich immer wieder gerne an das Mädchen zurück, das damals seine Sachen gepackt hat, um ein eigenes Leben zu führen und wie glücklich und stolz ich war diesen Schritt gemacht zu haben. Und das Chaos, das danach kam. 

Zurück in Wien hat es mir erstmal den Atem verschlagen. Ich würde beinahe von einem Kulturschock sprechen. Statt Nostalgie wieder zwei Portionen Realität zu viel und auch die Frage, ob die Entscheidungen der Vergangenheit immer die richtigen waren. Aber nachdem das gute alte "was wäre wenn"-Spiel immer bloß Energieverschwendung ist habe ich versucht mich schnell wieder auf das Hier und Jetzt zu besinnen und mich etwas überambitioniert in Heimwerkerprojekte gestürzt, die ich hoffentlich schon bald präsentieren kann. Damit bin ich auch gleichzeitig wieder in meinem derzeitigen Leben angekommen und freue mich auf die nächste Zeit. Es gibt viel zu tun.

My happy Instabites Tirol

22. Mai 2013

Sugar Sugar Baby!

Das wird ein Blogpost über Kuchen. Soweit so gut. Ich muss sagen ich hab wirklich viel Freude das Zeug zu backen, zu essen und auch zu fotografieren, aber beim darüber Schreiben hab ich so meine Probleme. Es ist Zucker und es schmeckt toll, toller, am tollsten, aber ansonsten - i just don't know what to say.

Vielleicht hilft es, die Umstände rund um das Gebackene zu erzählen. Diese Brownies waren für meinen Herrn Kollegen K. gedacht. Herr K. ist in der Arbeit mein Essbuddy. Wenn es um Paniertes, Frittiertes, Geselchtes, Geschmortes oder Gebratenes geht sind wir Seelenverwandte und frönen diversen Gaumenfreuden nur allzu oft in der gemeinsamen Mittagspause. Dass das gleichzeitig ein bisschen unser Verhängnis ist brauche ich wohl nicht dazu zu sagen - aber das ist eine andere Geschichte ...

Jedenfalls hatte Herr K. vor kurzem sein 20-jähriges Berufsjubiläum. Grund genug zu Feiern - und wie es sich unter Essbuddies so gehört: mit Essbarem! Also hab ich schnell den sweeten Paul hervorgekramt, die krasseste Zuckerbombe weit und breit herausgesucht und in freudiger Erwartung auf einen tollen Schmaus im Büro gebacken was das Zeug hält. 

Ich gehe also gut gelaunt in die Arbeit, will am liebsten schon um zehn nach Acht mit meinem Backgut angeben - aber der Platz von Herrn K. ist leer. Die Minuten vergehen, ich werde skeptisch, rufe sogar leicht hysterisch meinen Chef an um empört nach dem Verbleib von K. zu fragen. Nur um dann das Unfassbare zu erfahren: KRANKENSTAND!!! 

Alter Schwede, das geht doch so nicht - ich schmelze doch nicht jede Woche und schon gar nicht für jeden eine Tonne Butter und Schokolade ein! Pfff, das nächste Mal mach ich ein Event draus - mit Bestätigung per Outlook und allem drum und dran, dann werden wir so lange daran erinnert, bis wir die Sache erledigt haben! Ich freu mich schon drauf! :)














Zutaten: 85g Zartbitter Schokolade, 100g Butter, 250g Zucker, 2 Eier, 85g Mehl, 1TL Backpulver, 2 EL Kakaopulver, eine Prise Salz, 100g Himbeeren

Zubereitung: Backofen auf 180° vorheizen, Schoko und Butter auf kleiner Hitze zum Schmelzen bringen, Zucker einrühren, Eier dazugeben und verrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Kakaopulver, Salz und Backpulver mischen und unter die geschmolzene Schokolade rühren. Teig in Backform geben, Himbeeren auf dem Teig verteilen, 30 Minuten backen.

Kleine Abwandlung: wer es nicht ganz so süß mag - einfach 100g weniger Zucker und dafür 100g mehr Mehl verwenden, dann wird alles etwas kuchiger und flaumiger - und die Zähne danken es einem!




18. Mai 2013

My happy Instabites!

Ahhhhhhhhhhhhhhhh - ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie lange ich für diesen Post gebraucht habe! Angefangen hat alles gestern Abend, als ich meine Photoshop-Kenntnisse mal ein bisschen aufpeppen wollte, weil ich dauernd so tolles Zeug im Internet sehe, das ich selbst nicht produzieren kann. 

Und dann gings los! Ich bin bei einem Tutorial nach dem anderen hängen geblieben, habe gefühlte 1000 brushes, textures, PS-actions und Foto-Vorlagen runtergeladen, alles ausprobiert, wieder verworfen und von vorne begonnen. Denn Teil meines Problems ist: ich mag es eigentlich gerne schlicht, aber dann bricht plötzlich der Kitsch los (ich erwähnte es schonmal hier) und ich bin total weg von der Ursprungsidee. Deshalb wieder alles auf Anfang auf dem Weg zu einer Vorlage für einen Instagram-Rückblick, den ich ab nun gerne regelmäßig posten würde. Das Ding ist jetzt übrigens selbst gebastelt und nicht dem Netz entsprungen. Und jaaa - den Girlie-Filter konnte ich mir nicht verkneifen.

Und damit es ein bisschen mehr Spaß macht habe ich auch gleich noch versucht jeden Bildbestandteil zu einem schönen, freundlichen Frühlingslied zu verlinken. Für euch Profis da draußen vermutlich nichts Weltbewegendes, aber ich proste mir jetzt erstmal selbst zu. Was für eine Odyssee!

Nun bleibt mir zu hoffe, dass zumindest irgendwer das Ding sieht, brav auf die Links klickt und im besten Fall Gefallen daran findet! Über ein Kommentar wäre ich in diesem Fall nicht beleidigt. ;)

Ratatat - MontanitaNitin Sawhney - SunsetLiving Colour - FliyingPatrice - CloudsHindi Zhara - Beautiful TangoEliza Doolittle - Rollerblades

12. Mai 2013

Vorsicht! Frisch gestrichen!

Wie schon öfter erwähnt: ich bin Ende letzten Jahres wiedermal umgezogen. Und das hat neben den mühsamen Aspekten natürlich auch jede Menge Freude gebracht. 

Ich habe insgesamt sechs Wände farbig bepinselt, Dekokram gekauft, Möbel hin und her gerückt, gebohrt, geschraubt und auch das eine oder andere Ding gebastelt. Mit dem Ergebnis, dass ich zwar knapp fünf Monate später noch lange nicht fertig bin, mich aber immerhin schon sehr wohl fühle und auch ein bisschen Stolz das bereits Erledigte bewundern kann. Ihr kennt das ja.

Farbenmäßig habe ich mich diesmal auf Schwarz, Weiß, Grau, Grün und Gelb eingeschossen. Zumindest in meinem Wohn-/Schlafraum. Wenn ich schon meine Terrasse einbüßen musste, wollte ich wenigstens so ein wenig Naturflair beibehalten. Aber macht euch selbst ein Bild - ich habe mal die Ecken abgelichtet, die schon befüllt sind. Den Banksy-Affen hab ich übrigens von einer sehr lieben Freundin bekommen und nicht selbst fabriziert.


Dekoration Girlande Blumen

Dekoration Girlande Blumen

1. Mai 2013

Oh, Vienna - es leben die Gegensätze!

Willkommen beim dritten und letzten Teil meiner kleinen Serie über Wien. Diesmal mit einem Spaziergang der Gegensätze, beginnend beim Museumsquartier.

Hat man es einmal bis hierher geschafft, fängt die touristische Arbeit erst richtig an, denn die Klassiker von Prunk bis Protz stehen unmittelbar bevor. Eine größenwahnsinnige Vorahnung bekommt man bereits wenn man zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum Richtung Ring geht, nur um dann am Heldenplatz endgültig sicher zu sein: Bist du deppert, hier wurde viel Stein verbaut. Die Neue Burg deckt immerhin fast das gesamte Gesichtsfeld ab, wenn man direkt vor ihr steht. Ich lass mich von diesem Anblick durchaus gerne immer wieder faszinieren und an wärmeren Tagen kann man es sich wunderbar auf der Wiese davor gemütlich machen. Wer ein Herz für Bibliotheken hat sollte sich selbstverständlich auch die Besichtigung der Nationalbibliothek nicht entgehen lassen, die hier untergebracht ist. Der Prunksaal ist mehr als beeindruckend!

Kunst- und Naturhistorisches Museum mit Blick auf das Museumsquartier
Kunst- und Naturhistorisches Museum mit Blick auf das Museumsquartier






Spätestens jetzt muss man auch darauf gefasst sein, dass die Pelzmanteldichte drastisch nach oben schnellt und das Wien, das man vom Westbahnhof abwärts kennen gelernt hat erstmal Geschichte ist. Ich persönlich bin hier nicht besonders gern - zu aufpoliert sind mir die Fassaden, zu dicht das Gedränge und außerdem ist meine Zahnärztin in der Gegend, wodurch sich meine positiven Erinnerungen an das Durchschlendern des Zentrums extremstens in Grenzen halten. Aber an dieser Stelle überlasse ich gerne jedem Reiseführer das Wort, bevor ich mich hier noch in einen Strudel schreibe.

Haas Haus und Stephansdom -  im Herzen Wiens
Haas Haus und Stephansdom














Wohler fühle ich mich da schon am Donaukanal, wo man nach der pompösen Zeitreise in der Innenstadt schlagartig wieder ins Hier und Jetzt katapultiert wird. Kilometerlang säumen Graffitis die Kanalmauern und laden im unendlichen Bunt immer wieder dazu ein etwas Neues zu entdecken. Der fantasievolle Besucher entwickelt dank zahlreicher Lokale und einem Batzen Sand vielleicht sogar Strand-Gefühle. Zeit zu Entspannen und den bisherigen Tag Revue passieren zu lassen.

Donaukanal
Donaukanal













Will man den Spaziergang nach ein bisschen Müßiggang am Wasser fortsetzen empfiehlt sich ein Besuch am Karmelitermarkt - einem der ältesten Märkte Wiens. Spätestens hier hat man den touristischen Zirkus des Ersten Bezirks wieder vergessen und erfährt stattdessen eine weitere Facette dieser multikulturellen Stadt. Die Gegend ist nicht aufregend, aber das ist Wien. Die Kostbarkeiten kommen jenseits des ersten Bezirks dezent daher. Geprotzt wird hauptsächlich innerhalb des Rings. Und wieder gilt: bitte hungrig eintrudeln - hier ist erneut der richtige Ort um es sich kulinarisch gut gehen zu lassen. Zum Beispiel im Zimmer 37, Madiani oder Tewa. Süßen Gelüsten geht man eine Ecke weiter am besten im Fett und Zucker nach.

Und wer nach der ganzen Völlerei den Tag im nahen Prater auf der Achterbahn ausklingen lässt, ist mein Held!

Weitere Tipps ohne Spaziergangcharakter im Schnelldurchlauf:
Ein Besuch des Naschmarkts - Feinedinge Porzellan - ein Spaziergang zur Gloriette - der Besuch des Tiergartens Schönbrunn - die Pure Living Bakery - ein Heurigenbesuch beim Martin Sepp - die tolle Aussicht über Wien vom Kahlenberg aus genießen.

Weitere Blogposts über Wien:
Up in the Air! - Atmen nicht vergessen! - Bin kurz auf ein Eis! - Graffitis Schauen am Donaukanal - Raufgehen und Runterkommen

21. April 2013

Oh, Vienna - willkommen auf der Fressmeile deluxe!

Nach einem sehr subjektiven und durchaus lieb gemeinten Stimmungsbild über Wien, soll es in diesem Posting endlich darum gehen was man denn nun eigentlich in dieser Stadt macht.

Mein erster Tip: die Seele baumeln lassen! Nirgends kann man meiner Meinung nach so gut in Kaffeehäusern, Beiseln oder gemütlichen Lokalen abhängen und bei einer riesigen Auswahl an Köstlichkeiten in die Luft schauen, Menschen beobachten oder einfach mit einem lieben Gegenüber "ratschen". 

Ok, dazwischen kann man sich natürlich auch ein bisschen etwas von der Stadt ansehen. Ich schlage vor am Westbahnhof zu starten und in Richtung Mariahilfer Straße stadteinwärts zu schlendern. Im Großen und Ganzen eine Einkaufsstraße wie jede andere, weshalb ich auch so schnell als möglich in eine Parallelstraße abbiegen würde - am besten gleich rein in die Kaiser- und hinauf zur Westbahnstraße.

Dort direkt in der Bäckerei Felzl einen Monsterbrownie probieren, bevor man sich in der Galerie Westlicht die aktuelle Ausstellung ansieht. Für Nähbegeisterte findet sich direkt nebenan der kleine aber feine Stoffsalon, dessen Auswahl sich von bunten Kinder- bis zu teuren Designstoffen erstreckt.

Da der siebte Bezirk einer meiner liebsten Bezirke ist, durch dessen Lokalszene ich mich die vergangenen Jahre rauf und runter gegessen habe - hier ein paar Tipps in gestraffter Form:

Neubaugasse:
Schnitzelwirt: Riesenschnitzel, Riesenschnitzel, Riesenschnitzel! Wer es schafft aufzuessen bitte bei mir melden - dann verneige ich mich eine Runde in Ehrfurcht!
Caffè Latte am Sonntag: toller Brunch und Dauer-Happy-Hour, bevorzugt bei schönem Wetter im Innenhof
Reformhaus Buchmüller: Bio-Salatbar und beste Bananenschnitte auf der ganzen Welt
Maschu Maschu: best fallafel in town

Zollergasse:
Sapa: großartige Frühlingsrollen
Europa: ein Hauch von Cool für das Getränk am Abend

Spittelberg:
Amerlingbeisl: grandios verwachsener Innenhof, leckeres Essen zu passablen Preisen
Lux: gediegen, gemütlich, für ein paar Euro mehr
Plutzer Bräu: bodenständig, rustikal, bitte nur draußen sitzen

Wer außer Essen doch noch etwas anderes in der Gegend machen will, sollte sich die Kirchengasse nicht entgehen lassen. Hier haben viele junge Designer ihre Zelte aufgeschlagen und bieten in unmittelbarer Nähe zu den altbekannten Moderiesen genügend Stoff zum Erkunden und Staunen. Mein Lieblingsladen ist der Sixxa Store - cool, casual und nette Leute. Im Non-Klamotten-Sektor empfehle ich Le Shop, der Design-Enthusiasten mit angenehmen optischen Reizen versorgt.

So richtig etwas mit Kultur bietet nur wenige Meter weiter schließlich das Museumsquartier. Sehr zu empfehlen ist aus meiner Sicht die Sammlung Leopold, die einen tollen Überblick über moderne österreichischer Malerei bietet - und abgesehen davon auch durch ihre Räumlichkeiten besticht. Und nach verrichteter Arbeit bitte nicht vergessen einen Schoko-Preiselbeerkuchen im Daily, ein Club-Sandwich bzw. den Burger in der Halle, oder gefüllte Pita-Taschen in der Kantine zu essen. Und wer sich den Bauch schon vorher vollgeschlagen hat, einfach ein Getränk schnappen und sich auf ein Enzi knallen, so wie es die echten Bobos tun.

15. April 2013

Oh, Vienna!

"Servus" und "Grüß Gott", ich melde mich zurück - diesmal mit einem ganz besonderen Post - über Wien. Mein gespaltenes Verhältnis zu dieser Stadt hab ich ja schon öfter erwähnt und trotzdem soll es heute und in den nächsten Beiträgen nur um sie gehen.

Nicht ohne Grund. Stefanie Ramb von Krambeutel hat mich vor kurzem über Twitter gefragt, was eigentlich meine must sees für vier Tage Wien seien und mich damit spontan zu dieser Serie inspiriert. Ich warne euch gleich vor: Ich bin ein Kulturbanause und werde den Schwerpunkt meiner Empfehlungen deshalb auf meine persönlichen Highlights legen und die haben immer sehr viel mit Essen zu tun. I hope you don't mind! 

Zuerst aber ein paar allgemeine Dinge: Wien ist anders! Das ist nicht nur ein Werbeslogan, sondern wirklich so. Man spricht, isst und denkt hier schlichtweg anders als im Rest Österreichs. Die Vokale sind länger, die Schnitzel größer und auf einer Skala von grummelig bis morbid-charmant spielt das Stimmungsbarometer alle Stückerln. Macht aber nix, denn mit ein paar weißen Spritzern lässt sich auch die trübseligste Laune heiter trinken und alles wird nicht mehr so ernst genommen - dann "schauma mal", es "wird schon passen" und der Wiener Schmäh pendelt sich zwischen Derbheit, Zynismus und Selbstironie ein - aber niemals ohne leicht fragwürdige Wortkreationen und Wortspiele. 

Man darf sich also nicht wundern, wenn zwei Bissgurn in der Bim die Empfehlung aussprechen, sich brausen zu gehen und dann auch noch ein goschertes Gfrast daherkommt und den nächsten Lärcherlschaas von sich gibt. Wer sich als Zuagraster (wie ich) oder Tourist ein umfassenderes Bild  von den sprachlichen Gepflogenheiten machen will kann sich zum Beispiel in diesem Lexikon schlau machen. Auch ein Beislbesuch in einem Randbezirk kann hilfreich sein.

Ich weiß, ich weiß - ich begebe mich hier auf glattes Parkett, denn die Wiener Seele ist äußerst sensibel. Aber keine Sorge - im nächsten Post geht es abseits von Klischees um die eigentliche Kernfrage dieser Serie: Was zur Hölle gibt es zu tun in Wien?

Stay tuned - und in der Zwischenzeit bitte nicht von Lipizzanern und Fiakern träumen!



21. Februar 2013

Sound Issues

Ich wurde gerade beim Fernsehen wiedermal auf dieses Radiohead-Lied aufmerksam und musste sofort Flimmerkiste gegen Stereoanlage tauschen. Ich bin ja nicht so der totale Musikfreak, aber an einzelnen Liedern bleibe ich dafür regelrecht kleben. Und "High And Dry" gehört auf jeden Fall dazu. 

Am besten hört man den Song meiner Meinung nach auf einem Roadtrip, bei dem man lauthals mitsingt und froh sein kann, dass die eigene Stimme - vor allem während des Refrains - im sanften Rauschen der Autobahn verhallt und keine anderen Erdenbürger den Exzess miterleiden müssen (außer dem Beifahrer natürlich - der hängt voll in der Sache mit drin). Geht aber natürlich auch in den eigenen vier Wänden. In meinem Fall hat das die Metal-WG ober mir durchaus auch verdient, hehe.

Weil ein Song alleine ein bisschen fad ist, mach ich einfach eine Mini-Playlist aus meinem heutigen Post - mit einigen meiner Favoriten mit denen sich schon eine respektable Anzahl an Nachbarn anfreunden musste.

Also, anderes tolles Tralala:

12. Februar 2013

Back for Good!

So, bevor ich noch mein Passwort für meinen Blog vergesse, hier mal wieder ein kleiner Beitrag. Die geplante große Zusammenfassung aus den letzten Monaten bekomme ich ohnehin nicht gebacken und seien wir uns ehrlich - wen interessiert eigentlich so eine Rückschau, sofern man keine Weltreisen, Megaprojekte, beruflichen Highlights oder wenigstens tolle Fotos aus dem Alltagsdschungel vorweisen kann bzw. nicht selbst dabei gewesen ist.

Insofern sag ich nur so viel: ich bin umgezogen. Das hat mich ziemlich müde gemacht, weil es nicht das erste und auch nicht das zweite Mal in einer sehr kurzen Zeit war. Aber jetzt ist es vollbracht und es ist toll und ich bin happy und aus der Bude nicht mehr so schnell rauszukriegen. Wäre auch supermühsam, so viele Wände wie ich hier gerade bunt anmale. Hab echt keinen Bock das in der nächsten Dekade wieder auf reinweiß zurück zu verwandeln. Insgesamt hat die ganze Gestalt- und Dekosache aber etwas an Charme verloren - so in Serie. Bemühe mich natürlich trotzdem.

Hier noch ein paar Impressionen. Und bald gibt es dann bestimmt auch wieder mehr. Versprochen.

Peace out! Eure Vrehnie.


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Österreich Lizenz.