21. April 2013

Oh, Vienna - willkommen auf der Fressmeile deluxe!

Nach einem sehr subjektiven und durchaus lieb gemeinten Stimmungsbild über Wien, soll es in diesem Posting endlich darum gehen was man denn nun eigentlich in dieser Stadt macht.

Mein erster Tip: die Seele baumeln lassen! Nirgends kann man meiner Meinung nach so gut in Kaffeehäusern, Beiseln oder gemütlichen Lokalen abhängen und bei einer riesigen Auswahl an Köstlichkeiten in die Luft schauen, Menschen beobachten oder einfach mit einem lieben Gegenüber "ratschen". 

Ok, dazwischen kann man sich natürlich auch ein bisschen etwas von der Stadt ansehen. Ich schlage vor am Westbahnhof zu starten und in Richtung Mariahilfer Straße stadteinwärts zu schlendern. Im Großen und Ganzen eine Einkaufsstraße wie jede andere, weshalb ich auch so schnell als möglich in eine Parallelstraße abbiegen würde - am besten gleich rein in die Kaiser- und hinauf zur Westbahnstraße.

Dort direkt in der Bäckerei Felzl einen Monsterbrownie probieren, bevor man sich in der Galerie Westlicht die aktuelle Ausstellung ansieht. Für Nähbegeisterte findet sich direkt nebenan der kleine aber feine Stoffsalon, dessen Auswahl sich von bunten Kinder- bis zu teuren Designstoffen erstreckt.

Da der siebte Bezirk einer meiner liebsten Bezirke ist, durch dessen Lokalszene ich mich die vergangenen Jahre rauf und runter gegessen habe - hier ein paar Tipps in gestraffter Form:

Neubaugasse:
Schnitzelwirt: Riesenschnitzel, Riesenschnitzel, Riesenschnitzel! Wer es schafft aufzuessen bitte bei mir melden - dann verneige ich mich eine Runde in Ehrfurcht!
Caffè Latte am Sonntag: toller Brunch und Dauer-Happy-Hour, bevorzugt bei schönem Wetter im Innenhof
Reformhaus Buchmüller: Bio-Salatbar und beste Bananenschnitte auf der ganzen Welt
Maschu Maschu: best fallafel in town

Zollergasse:
Sapa: großartige Frühlingsrollen
Europa: ein Hauch von Cool für das Getränk am Abend

Spittelberg:
Amerlingbeisl: grandios verwachsener Innenhof, leckeres Essen zu passablen Preisen
Lux: gediegen, gemütlich, für ein paar Euro mehr
Plutzer Bräu: bodenständig, rustikal, bitte nur draußen sitzen

Wer außer Essen doch noch etwas anderes in der Gegend machen will, sollte sich die Kirchengasse nicht entgehen lassen. Hier haben viele junge Designer ihre Zelte aufgeschlagen und bieten in unmittelbarer Nähe zu den altbekannten Moderiesen genügend Stoff zum Erkunden und Staunen. Mein Lieblingsladen ist der Sixxa Store - cool, casual und nette Leute. Im Non-Klamotten-Sektor empfehle ich Le Shop, der Design-Enthusiasten mit angenehmen optischen Reizen versorgt.

So richtig etwas mit Kultur bietet nur wenige Meter weiter schließlich das Museumsquartier. Sehr zu empfehlen ist aus meiner Sicht die Sammlung Leopold, die einen tollen Überblick über moderne österreichischer Malerei bietet - und abgesehen davon auch durch ihre Räumlichkeiten besticht. Und nach verrichteter Arbeit bitte nicht vergessen einen Schoko-Preiselbeerkuchen im Daily, ein Club-Sandwich bzw. den Burger in der Halle, oder gefüllte Pita-Taschen in der Kantine zu essen. Und wer sich den Bauch schon vorher vollgeschlagen hat, einfach ein Getränk schnappen und sich auf ein Enzi knallen, so wie es die echten Bobos tun.

Kommentare:

  1. Ich werde dich bei deinem Lieblingswirt verpetzen, dass du ihn nicht erwähnt hast...

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    1. der bekommt eh schon genug aufmerksamkeit von mir!

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  2. und der Kai? was ist mit dem Kai?

    des mit dem schnitzel fasse ich als persönliche herausforderung auf! sag einfach die zeit, den ort kenne ich ;)

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    1. ich hab mir selber schnitzverbot erteilt - zuviele neue hosen gekauft in letzter zeit ...

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