22. Mai 2013

Sugar Sugar Baby!

Das wird ein Blogpost über Kuchen. Soweit so gut. Ich muss sagen ich hab wirklich viel Freude das Zeug zu backen, zu essen und auch zu fotografieren, aber beim darüber Schreiben hab ich so meine Probleme. Es ist Zucker und es schmeckt toll, toller, am tollsten, aber ansonsten - i just don't know what to say.

Vielleicht hilft es, die Umstände rund um das Gebackene zu erzählen. Diese Brownies waren für meinen Herrn Kollegen K. gedacht. Herr K. ist in der Arbeit mein Essbuddy. Wenn es um Paniertes, Frittiertes, Geselchtes, Geschmortes oder Gebratenes geht sind wir Seelenverwandte und frönen diversen Gaumenfreuden nur allzu oft in der gemeinsamen Mittagspause. Dass das gleichzeitig ein bisschen unser Verhängnis ist brauche ich wohl nicht dazu zu sagen - aber das ist eine andere Geschichte ...

Jedenfalls hatte Herr K. vor kurzem sein 20-jähriges Berufsjubiläum. Grund genug zu Feiern - und wie es sich unter Essbuddies so gehört: mit Essbarem! Also hab ich schnell den sweeten Paul hervorgekramt, die krasseste Zuckerbombe weit und breit herausgesucht und in freudiger Erwartung auf einen tollen Schmaus im Büro gebacken was das Zeug hält. 

Ich gehe also gut gelaunt in die Arbeit, will am liebsten schon um zehn nach Acht mit meinem Backgut angeben - aber der Platz von Herrn K. ist leer. Die Minuten vergehen, ich werde skeptisch, rufe sogar leicht hysterisch meinen Chef an um empört nach dem Verbleib von K. zu fragen. Nur um dann das Unfassbare zu erfahren: KRANKENSTAND!!! 

Alter Schwede, das geht doch so nicht - ich schmelze doch nicht jede Woche und schon gar nicht für jeden eine Tonne Butter und Schokolade ein! Pfff, das nächste Mal mach ich ein Event draus - mit Bestätigung per Outlook und allem drum und dran, dann werden wir so lange daran erinnert, bis wir die Sache erledigt haben! Ich freu mich schon drauf! :)














Zutaten: 85g Zartbitter Schokolade, 100g Butter, 250g Zucker, 2 Eier, 85g Mehl, 1TL Backpulver, 2 EL Kakaopulver, eine Prise Salz, 100g Himbeeren

Zubereitung: Backofen auf 180° vorheizen, Schoko und Butter auf kleiner Hitze zum Schmelzen bringen, Zucker einrühren, Eier dazugeben und verrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Kakaopulver, Salz und Backpulver mischen und unter die geschmolzene Schokolade rühren. Teig in Backform geben, Himbeeren auf dem Teig verteilen, 30 Minuten backen.

Kleine Abwandlung: wer es nicht ganz so süß mag - einfach 100g weniger Zucker und dafür 100g mehr Mehl verwenden, dann wird alles etwas kuchiger und flaumiger - und die Zähne danken es einem!




18. Mai 2013

My happy Instabites!

Ahhhhhhhhhhhhhhhh - ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie lange ich für diesen Post gebraucht habe! Angefangen hat alles gestern Abend, als ich meine Photoshop-Kenntnisse mal ein bisschen aufpeppen wollte, weil ich dauernd so tolles Zeug im Internet sehe, das ich selbst nicht produzieren kann. 

Und dann gings los! Ich bin bei einem Tutorial nach dem anderen hängen geblieben, habe gefühlte 1000 brushes, textures, PS-actions und Foto-Vorlagen runtergeladen, alles ausprobiert, wieder verworfen und von vorne begonnen. Denn Teil meines Problems ist: ich mag es eigentlich gerne schlicht, aber dann bricht plötzlich der Kitsch los (ich erwähnte es schonmal hier) und ich bin total weg von der Ursprungsidee. Deshalb wieder alles auf Anfang auf dem Weg zu einer Vorlage für einen Instagram-Rückblick, den ich ab nun gerne regelmäßig posten würde. Das Ding ist jetzt übrigens selbst gebastelt und nicht dem Netz entsprungen. Und jaaa - den Girlie-Filter konnte ich mir nicht verkneifen.

Und damit es ein bisschen mehr Spaß macht habe ich auch gleich noch versucht jeden Bildbestandteil zu einem schönen, freundlichen Frühlingslied zu verlinken. Für euch Profis da draußen vermutlich nichts Weltbewegendes, aber ich proste mir jetzt erstmal selbst zu. Was für eine Odyssee!

Nun bleibt mir zu hoffe, dass zumindest irgendwer das Ding sieht, brav auf die Links klickt und im besten Fall Gefallen daran findet! Über ein Kommentar wäre ich in diesem Fall nicht beleidigt. ;)

Ratatat - MontanitaNitin Sawhney - SunsetLiving Colour - FliyingPatrice - CloudsHindi Zhara - Beautiful TangoEliza Doolittle - Rollerblades

12. Mai 2013

Vorsicht! Frisch gestrichen!

Wie schon öfter erwähnt: ich bin Ende letzten Jahres wiedermal umgezogen. Und das hat neben den mühsamen Aspekten natürlich auch jede Menge Freude gebracht. 

Ich habe insgesamt sechs Wände farbig bepinselt, Dekokram gekauft, Möbel hin und her gerückt, gebohrt, geschraubt und auch das eine oder andere Ding gebastelt. Mit dem Ergebnis, dass ich zwar knapp fünf Monate später noch lange nicht fertig bin, mich aber immerhin schon sehr wohl fühle und auch ein bisschen Stolz das bereits Erledigte bewundern kann. Ihr kennt das ja.

Farbenmäßig habe ich mich diesmal auf Schwarz, Weiß, Grau, Grün und Gelb eingeschossen. Zumindest in meinem Wohn-/Schlafraum. Wenn ich schon meine Terrasse einbüßen musste, wollte ich wenigstens so ein wenig Naturflair beibehalten. Aber macht euch selbst ein Bild - ich habe mal die Ecken abgelichtet, die schon befüllt sind. Den Banksy-Affen hab ich übrigens von einer sehr lieben Freundin bekommen und nicht selbst fabriziert.


Dekoration Girlande Blumen

Dekoration Girlande Blumen

1. Mai 2013

Oh, Vienna - es leben die Gegensätze!

Willkommen beim dritten und letzten Teil meiner kleinen Serie über Wien. Diesmal mit einem Spaziergang der Gegensätze, beginnend beim Museumsquartier.

Hat man es einmal bis hierher geschafft, fängt die touristische Arbeit erst richtig an, denn die Klassiker von Prunk bis Protz stehen unmittelbar bevor. Eine größenwahnsinnige Vorahnung bekommt man bereits wenn man zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum Richtung Ring geht, nur um dann am Heldenplatz endgültig sicher zu sein: Bist du deppert, hier wurde viel Stein verbaut. Die Neue Burg deckt immerhin fast das gesamte Gesichtsfeld ab, wenn man direkt vor ihr steht. Ich lass mich von diesem Anblick durchaus gerne immer wieder faszinieren und an wärmeren Tagen kann man es sich wunderbar auf der Wiese davor gemütlich machen. Wer ein Herz für Bibliotheken hat sollte sich selbstverständlich auch die Besichtigung der Nationalbibliothek nicht entgehen lassen, die hier untergebracht ist. Der Prunksaal ist mehr als beeindruckend!

Kunst- und Naturhistorisches Museum mit Blick auf das Museumsquartier
Kunst- und Naturhistorisches Museum mit Blick auf das Museumsquartier






Spätestens jetzt muss man auch darauf gefasst sein, dass die Pelzmanteldichte drastisch nach oben schnellt und das Wien, das man vom Westbahnhof abwärts kennen gelernt hat erstmal Geschichte ist. Ich persönlich bin hier nicht besonders gern - zu aufpoliert sind mir die Fassaden, zu dicht das Gedränge und außerdem ist meine Zahnärztin in der Gegend, wodurch sich meine positiven Erinnerungen an das Durchschlendern des Zentrums extremstens in Grenzen halten. Aber an dieser Stelle überlasse ich gerne jedem Reiseführer das Wort, bevor ich mich hier noch in einen Strudel schreibe.

Haas Haus und Stephansdom -  im Herzen Wiens
Haas Haus und Stephansdom














Wohler fühle ich mich da schon am Donaukanal, wo man nach der pompösen Zeitreise in der Innenstadt schlagartig wieder ins Hier und Jetzt katapultiert wird. Kilometerlang säumen Graffitis die Kanalmauern und laden im unendlichen Bunt immer wieder dazu ein etwas Neues zu entdecken. Der fantasievolle Besucher entwickelt dank zahlreicher Lokale und einem Batzen Sand vielleicht sogar Strand-Gefühle. Zeit zu Entspannen und den bisherigen Tag Revue passieren zu lassen.

Donaukanal
Donaukanal













Will man den Spaziergang nach ein bisschen Müßiggang am Wasser fortsetzen empfiehlt sich ein Besuch am Karmelitermarkt - einem der ältesten Märkte Wiens. Spätestens hier hat man den touristischen Zirkus des Ersten Bezirks wieder vergessen und erfährt stattdessen eine weitere Facette dieser multikulturellen Stadt. Die Gegend ist nicht aufregend, aber das ist Wien. Die Kostbarkeiten kommen jenseits des ersten Bezirks dezent daher. Geprotzt wird hauptsächlich innerhalb des Rings. Und wieder gilt: bitte hungrig eintrudeln - hier ist erneut der richtige Ort um es sich kulinarisch gut gehen zu lassen. Zum Beispiel im Zimmer 37, Madiani oder Tewa. Süßen Gelüsten geht man eine Ecke weiter am besten im Fett und Zucker nach.

Und wer nach der ganzen Völlerei den Tag im nahen Prater auf der Achterbahn ausklingen lässt, ist mein Held!

Weitere Tipps ohne Spaziergangcharakter im Schnelldurchlauf:
Ein Besuch des Naschmarkts - Feinedinge Porzellan - ein Spaziergang zur Gloriette - der Besuch des Tiergartens Schönbrunn - die Pure Living Bakery - ein Heurigenbesuch beim Martin Sepp - die tolle Aussicht über Wien vom Kahlenberg aus genießen.

Weitere Blogposts über Wien:
Up in the Air! - Atmen nicht vergessen! - Bin kurz auf ein Eis! - Graffitis Schauen am Donaukanal - Raufgehen und Runterkommen

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